Einzelhandelsgutachten soll aktualisiert werden

CDU und Grüne

Rewe hat die der Innenstadt verlassen. Neue Einkaufszentren sind am Bahnhof und Holzen entstanden. Längst überholt ist damit das Einzelhandelsgutachten von 2005. Gemeinsam fordern CDU und Grüne deshalb eine Aktualisierung.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz

, 18.08.2011, 14:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Einkaufszentren sind am Bahnhof und Holzen entstanden. CDU und Grüne fordern deshalb eine Aktualisierung des Einzelhandelsgutachtens.

Neue Einkaufszentren sind am Bahnhof und Holzen entstanden. CDU und Grüne fordern deshalb eine Aktualisierung des Einzelhandelsgutachtens.

„Wir brauchen eine verlässliche Grundlagen für weitere Entscheidungen“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Marco Kordt: „Damit man künftig weiß, von welchem Ist-Zustand man ausgeht.“ Beispielsweise auch bei der Frage nach dem von Ergstern geforderten neuen Einkaufszentrum auf dem Himmelmannschen Feld. Nachdem die beiden Großprojekte Aldi/Rewe am Bahnhof und Lidl/Edeka am Rosenweg fertig gestellt worden sind, sehen auch die Grünen den richtigen Zeitpunkt für eine neue Bestandsaufnahme gekommen. „Wir hatten damals gesagt, ein neues Einzelhandelsgutachten sollte so lange hinausgeschoben werden“, erinnert Fraktionssprecher Rupert Filthaus.Kordt hofft auf eine breite politische Mehrheit, wenn der ADSU auf seiner Sitzung im September über den Antrag abstimmt. Mit der Ausführung soll die Verwaltung dann das Büro für Stadtforschung und Planung Junker und Kruse (Dortmund) beauftragen, die auch schon das vorhandene Einzelshandelsgutachten erhoben hatten. Schließlich muss dieses ja nicht komplett neu erstellt, sondern nur den veränderten Rahmenbedigungen angepasst werden. Die Daten sollen dann die Basis für eine vorausschauende und aktive Standortpolitik bilden.

Die Kosten für die Überarbeitung schätzt Kordt auf 10.000 bis 20.000 Euro. „Das ist sehr gut angelegtes Geld“, ist er überzeugt. Schließlich gehe es darum, Fehlplanungen zu verhindern, mit denen die Schwerter jahrzehntelang leben müssten. Deshalb möchte Kordt die Summe in den Haushalt 2011/2012 einstellen lassen.

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