Ende der nervigen Umleitungen an der Kreuzung unterhalb vom Freischütz

mlzGroßbaustelle an der B236

Seit drei Monaten ist die Hauptkreuzung der B236 mit Heide- und Bergstraße eine Großbaustelle. Die Stadtwerke haben alle Versorgungsleitungen neu verlegt. Bald werden die Gruben verfüllt.

Schwerte

, 10.12.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf der Umleitungsstrecke K20/Am Eckey staute sich der Verkehr zurück bis zum Alten Dortmunder Weg. In die Bergstraße kam man nur auf Schleichwegen über den Klusenweg hinein. Verkehrschaos herrschte seit drei Monaten auf der Heide, weil die Hauptkreuzung zur Hörder Straße durch eine Großbaustelle der Stadtwerke blockiert war.

Doch das Ende der Leidenszeit kommt in Sicht. „Ich gehe davon aus, dass die Baustelle bis Ende nächster Woche weg ist“, sagte am Freitag Martin John, Technischer Leiter der Stadtwerke. Vielleicht könnten die Einschränkungen sogar schon früher aufgehoben werden.

Löcher werden jetzt Schicht für Schicht mit Sand verfüllt

Doch das hängt auch ein wenig von den Launen des Wetters ab. Am Freitag - so beobachtete John bei einem Termin vor Ort - waren die Tiefbau-Arbeiter dabei, das mächtige Loch in der Heidestraße wieder zu schließen. Bis zu fünf Meter tief hatte sich der Bagger dort in die Erde gegraben, um eine neue Trasse für die Gas-, Wasser-, Strom- und Glasfaser-Leitungen auszuheben.

Diese Gruben müssen jetzt schichtweise verfüllt werden. Damit später nichts absacken kann wie auf einer schlecht hergerichteten Terrasse, wird der Untergrund nach jeder Lage Sand verdichtet. Erst dann kippt der Radlader die nächste Schaufel Sand hinein. Zusätzliche Schwierigkeit ist, dass der beim Nachschubholen vom Lagerplatz jedes Mal die stark befahrene B236 kreuzen muss.

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Der bevorstehende Ausbau der B236 war der Grund, warum die Stadtwerke an dieser Stelle buddeln lassen mussten. Ihre Versorgungskabel, die nahe der Kreuzung die Hörder Straße querten, mussten auf kürzestem Weg und tiefer als bisher unter der Fahrbahn hindurchgeführt werden. Als zusätzliche Schwierigkeit stand dabei noch ein Abwasserkanal der Hörder Straße im Wege, die in zwei vierwöchigen Etappen unterquert wurde. Die Gruben in den Seitenstraßen bleiben danach aber, weil dort die neuen Leitungen mit dem bestehenden Versorgungsnetz verbunden werden mussten.

Gartencenter-Anschluss störte Pläne für Lärmschutzwand

Außerdem musste der Gas- und Wasseranschluss für das nahe Gartencenter Augsburg neu verlegt werden, weil im Bereich der alten Rohre künftig eine Lärmschutzwand gebaut werden soll. „Die Schallschutzwand hätte sonst auf den Leitungen gestanden“, sagte John. Die Stadtwerke sind mit ihren Arbeiten fertig. Jetzt sind nur noch die Straßenbauer am Zuge, die schließlich auch noch die aufgerissenen Fahrbahnstücke wieder glatt asphaltieren müssen. Das soll in der nächsten Woche geschehen.

Wenn die Baustelle dann abgeschlossen ist, könne der Verkehr in der Heide- und Bergstraße wieder ganz normal rollen, erklärte John. Die Sperr- und Umleitungsschilder verschwinden.

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