Müsli wieder zu Hause: Großangelegte Suche nach Hündin endet glücklich

mlzEntlaufener Hund

Beim Spazierengehen in Zimmermanns Wäldchen hatte sich die junge Labrador-Hündin Müsli am Dienstagmorgen losgerissen. Helfer suchten die Umgebung ab. Es waren bange Stunden.

Holzen

, 10.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Aufregung und die Sorgen waren groß. Sie suchten in der ganzen Umgebung nach der Ausreißerin, in dem ganzen Viertel rund um den Westhellweg und den Holzener Weg. Am frühen Dienstagmorgen (10.11.) hatte sich die einjährige Labradorhündin Müsli beim Spaziergang in Zimmermanns Wäldchen losgerissen und war mitsamt der Leine ausgebüxt.

Am Mittag konnte Besitzerin Christiane Kusmierz dann erleichtert melden: „Unser Hund ist wieder da.“ Obwohl er erst seit einer Woche in Schwerte wohnt, hatte er ganz in die Nähe seines Zuhauses zurückgefunden: „Er hat sich auf einer Terrasse in der unmittelbaren Nachbarschaft verkrümelt und dort vor der Tür gesessen.“

Ein Nachbar entdeckte Müsli vor seiner Terrassentür

Dort wurde die fuchsrote Müsli von dem Nachbarn entdeckt, der ihr erst einmal einen Eimer frisches Wasser gegen den Durst hinstellte, bevor er die Besitzer verständigte.

„Sie war zutraulich und machte einen aufgeweckten Eindruck“, war Christiane Kusmierz überglücklich, das Familienmitglied auf vier Pfoten wieder heil und gesund zurückzubekommen: „Sie hat es ganz gut weggesteckt.“ Im Garten erholte sie sich beim Spielen mit ihrer Gefährtin, der ein Jahr älteren Labradorhündin Holly.

Bange Stunden der Suche waren „ganz, ganz furchtbar“

„Es war für uns ganz, ganz furchtbar“, beschreibt Christiane Kusmierz die bangen Stunden, nachdem Müsli am Dienstag gegen 6.45 Uhr in Zimmermanns Wäldchen ausgebüxt war.

Erst vor einer Woche vom Züchter nach Schwerte geholt und noch ängstlich in ihrer neuen Umgebung, hatte sie sich offenbar erschrocken, als Begleiterin Holly plötzlich aus irgendeinem Grund aufbellte. In Panik riss sie ihrer Halterin die lederne Leine aus der Hand und rannte davon. Am Holzener Weg verlor sich schließlich jede Spur.

Viele Helfer beteiligten sich spontan an der Aktion

Christiane Kusmierz und ihre Familie setzten Himmel und Erde in Bewegung. Polizei und Feuerwehr wurden informiert, auch die Autobahnpolizei und die Streckenmeisterei der nahen Autobahn A1. Die Tierhilfe Schwerte wurde verständigt.

Viele Helfer beteiligten sich spontan an der Suche. „Es ist toll, was man für Unterstützung bekommt“, sagt die Hundefreundin und möchte sich ganz herzlich bedanken. Die Flyer, die sie in Windeseile überall in der Umgebung verteilt hatte, will sie wieder einsammeln.

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Eine Regel, die Christiane Kusmierz bei der Aktion von Experten gelernt hat: Je lauter nach einem entlaufenen Hund gesucht wird, umso weiter weicht er aus Angst zurück, entfernt sich mehr und mehr. Bei Müsli soll das nicht nochmal passieren: „Sie kriegt jetzt einen GPS-Tracker.“ Per Satellitensignal zeigt der ähnlich wie ein Navi im Auto an, wo man genau suchen müsste.

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