Erfolgreiche Premiere: „Der Hexer“ stellt Theater am Fluss vor besondere Herausforderung

Theater am Fluss

Das Theater am Fluss präsentiert mit „Der Hexer“ einen Wallace-Klassiker. Nach der Premiere ist der Regisseur zufrieden - obwohl ein Krimi immer eine besondere Herausforderung darstelle.

von Lea Fuchs

Schwerte

, 31.03.2019, 12:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Erfolgreiche Premiere: „Der Hexer“ stellt Theater am Fluss vor besondere Herausforderung

Das Theater am Fluss feierte vor ausverkauftem Haus Premiere mit dem Edgar-Wallace-Klassiker „Der Hexer“. © TAFF/Daniel Werner (A)

Der Hexer kam nach Schwerte. Um genauer zu sein, ins Theater am Fluss. Am Freitagabend wurde die Premiere der Kriminalkomödie „Der Hexer“ von Edgar Wallace in der Ruhrstraße aufgeführt. Regisseur Alexander Lux freute sich über ein mit 75 Zuschauern voll besetztes Theater: „Wir sind heute ausverkauft.“

Manche Zuschauer mussten noch bis nach Einlass warten, bis sie herausfanden, ob noch ein Platz für sie frei war. Viele kannten den Klassiker von Edgar Wallace schon, für manche war es allerdings das erste Mal, dass sie mit dem Hexer in Berührung kamen.

Zum Inhalt: Arthur Milton ist ein bekannter Verbrecher und wurde deshalb aus England ausgewiesen. Bekannt ist er unter dem Namen „Der Hexer“, da er es versteht, sein Aussehen zu verändern, sodass er nicht mehr wiederzuerkennen ist. Als seine Schwester Gwenda Milton tot in der Themse aufgefunden wird, stellt sich schnell heraus, dass sie ermordet wurde. Nun soll der für tot gehaltene Hexer zurück in England sein.

Kniffliger Fall für Scotland Yard

Für Inspektor Wembury (Julius Hardt) und Dr. Lomond (Ingo E. Löwen) von Scotland Yard ist dies ein kniffliger Fall, denn keiner weiß so genau, wie der Hexer aussieht. Mehr Informationen erhoffen sie sich durch Miltons Frau Cora Ann Milton (Laura Pütz). Allerdings glaubt Scotland Yard, dass Maurice Messer (Thomas Schulze), bei dem Gwenda Milton gearbeitet hat, in Gefahr sein könnte, da der Hexer es auf ihn abgesehen haben könnte, um Rache zu üben. Der hat mittlerweile schon eine neue Sekretärin und zwar Mary Lenley (Sabrina Fehring), die Schwester des Verbrechers John Lenley (Benjamin Belligoi).

Und obwohl Messers Haus voll von Kommissaren ist, schafft es der Hexer unbemerkt, Messer zu töten. Allerdings finden Hauptinspektor Bliss (Anselm Polduwe) und Inspektor Wembury doch noch raus, wer der Mörder ist.

Regisseur: „Ich bin großer Fan von Edgar Wallace

„Das Stück kommt, glaube ich, ganz gut an“, findet Alexander Lux, „ich bin auch selber ein großer Edgar-Wallace-Fan.“ „Mir hat die Mimik der Schauspielerin von Mary Lenley sehr gut gefallen“, sagt Petra Musielak. Auch die Kulisse, an der knapp 20 Personen gearbeitet haben, trägt zur gelungenen Umsetzung bei. „Es ist auch immer eine Herausforderung, einen Krimi aufzuführen, sodass man nicht gleich erkennt, wer der Böse ist“, erzählt Alexander Lux.

Dass das gut geklappt hat, beweist der laute Applaus für die Schauspieler. „Ich denke, die Schauspieler sind in ihren Rollen aufgegangen“, erzählt Alexander Lux. „Ja, die Rolle hat zu mir gepasst, so streng und ernst“, findet Laura Pütz. Und nicht nur sie selbst fand ihre Rolle passend. „Mir hat Cora Ann Milton besonders gefallen“, sagt Sabine Boldt.

„Der Hexer“

Die weiteren Termine

Weitere Vorstellungen finden statt am Freitag, 5 April, Samstag, 6. April, Sonntag, 7. April, sowie am Freitag 12. April und Sonntag, 14. April, jeweils um 19.30 Uhr.
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