Extrablatt-Leitungen: Bahnhofstraße wird an kleiner Stelle aufgerissen

mlzVersorgungsleitungen

Dem neuen Asphalt auf der Bahnhofstraße geht es an den Kragen. Für die Stromleitungen fürs Café Extrablatt muss die Straße wieder aufgerissen werden – wenn auch nur für wenige Zentimeter.

Schwerte

, 17.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lange hat sich niemand an die glatte neue Asphaltdecke auf der Bahnhofstraße gewagt, seit sie im Juni 2018 komplett erneuert worden war. Doch die Zeiten in denen die Fahrbahn ohne Flicken und Macken von der Innenstadt zum Bahnhof führt, sind bald vorbei.

Denn das künftige Café Extrablatt und die geplanten Wohnungen in den oberen Geschossen brauchen Strom. Ab Montag beginnen deswegen in Höhe des Sparkassegebäudes Baubarbeiten und die Straße wird halbseitig gesperrt.

Stück für Stück wurden in den vergangenen Monaten die nötigen Rohre und Kabel verlegt – vom kleinen braunen Trafo-Häuschen hinter der Post am Postgebäude vorbei, dann durch den Senningsweg bis zur Apotheke. „Gleichzeitig wurden auch Leitungen von der Sparkasse entlang der Hüsingstraße runter bis kurz vor das Extrablatt-Gelände verlegt – da, wo an der Eintrachtstraße gerade noch die Baustelle ist“, erklärt Matthias Becker, bei den Stadtwerken Schwerte zuständig für die Stromversorgung.

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Was jetzt noch fehlt, ist die Verbindung der beiden Abschnitte – und genau dafür muss der Asphalt dran glauben. „Wir werden das in offener Bauweise machen“, erklärt Becker. An einer Stelle müsse die Asphaltdecke aufgerissen werden, „das ist aber keine großflächige Aktion. Wir setzen einen Graben von ungefähr 50 Zentimetern, legen Leerrohre und schießen dann die Kabel unter der Bahnhofstraße durch.“

Diese zwei Baustellen werden unterirdisch miteinander verbunden.

Diese zwei Baustellen werden unterirdisch miteinander verbunden. © Aileen Kierstein

Knapp zwei Monate hatte die Stadt am Anfang für die gesamte Maßnahme einkalkuliert, das konnte man aber nicht ganz einhalten. „Es gab ein paar Hürden, manche Kabel lagen nicht so, wie wir anhand der Pläne erwartet hatten“, so Becker. Aber das sei jetzt alles erledigt.

Wenn das Gebäude steht, kann der endgültige Anschluss erfolgen

Die größte Hürde sei nun noch die Querung der Bahnhofstraße, dann sei man so gut wie fertig. Der endgültige Anschluss könne natürlich erst dann gemacht werden, wenn das Gebäude steht und die Leitungen im Inneren verlegt werden, sagt Michael Becker.

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Wann genau das geplant ist, konnte er am Donnerstag nicht sagen: „Wir richten uns dann nach den Anforderungen des Bauherrn. Bis dahin ist noch Zeit.“ Gleichzeitig werde der Neubau dann auch an die Wasserleitungen angeschlossen.

Wegen der Baustelle ab kommendem Montag müssen sich Autofahrer auf Einschränkungen gefasst machen. Weil die Bahnhofstraße vom Postplatz aus nicht zu befahren ist, führt die Umleitung über die Straßen: Senningsweg, Poststraße und die Karl-Gerharts-Straße zum Bahnhof.

Während dieser Zeit soll - voraussichtlich am 23. Juli - vor der Sparkasse auch eine Rotmarkierung auf die Bahnhofstraße aufgetragen werden, die anstelle eines Zebrastreifens als Querungshilfe dient. Dann werde die Bahnhofstraße für kurze Zeit auch vollgesperrt, teilte die Stadt mit.

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