Finanzausschuss stimmt für ANH-Entwurf

Erstes Votum zum Bahnhofskonzept

19.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schwerte Eine erste Vorentscheidung zum Thema Bahnhofsvorplatz ist gefallen. Der Finanzausschuss stellte sich jetzt hinter die Vorgabe der Verwaltung und stimmte mehrheitlich für das Konzept von ANH. Nur die vier SCD-Mitglieder stimmten gegen den Investor. Während sich die Grünen und die SPD ohnehin bereits im Vorfeld für den Entwurf der Gruppe aus Arnsberg entschieden hatten, war vor allem auf die Entscheidung der christdemokratischen Politiker und der WfS-Mitglieder mit Spannung gewartet worden. Beide Fraktionen hatten bislang noch Informationsbedarf angemahnt. Den sahen Ulrich Stirnberg und Marco Kordt offensichtlich nicht mehr und stimmten für ANH. Genauso wie die Vertreterin der WfS, Ilona Blank. Die Christdemokraten hatten allerdings bereits im Vorfeld angedeutet, dass man nicht unbedingt eine einheitliche Linie in Sachen Bahnhofsvorplatz anstrebe. Als «Rolle rückwärts» der CDU-Fraktion bezeichnete Hubert Sieweke von der SCD gestern in einer Stellungnahme das Abstimmungsverhalten der beiden CDU-Mitglieder. In den Sitzungen des Planungsausschusses und der interfraktionellen Runde zu dem Thema hätten Christdemokraten für das Konzept der HGV argumentiert. Am Mittwoch, 23. Mai, soll das Thema im Rat zur Abstimmung kommen. Dann bestimmen die Kommunalpolitiker endgültig, welchem der Entwürfe sie den Vorzug geben. Die ANH plant ein kleineres Einkaufszentrum mit C & A und einem Expertmarkt für Elektronik. Bei der HGV aus dem niedersächsischen Stade setzt man auf ein großflächigeres Einkaufszentrum, in dem ein Rewe-Markt mit Fachabteilungen und eine Aldi-Filiale die größten Mieter sein sollen. hm

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