Findelhund Blacky geht es von Tag zu Tag besser

Tierheim und Arzt überrascht

Findelhund Blacky, der vor ein paar Wochen im Wochen im Schwerter Wald gefunden wurde, geht es mittlerweile wieder richtig gut. Nicht nur gesundheitlich, sondern auch seelisch: Sein Vertrauen zu Menschen ist deutlich besser geworden, schreibt das Tierheim. Selbst der Tierarzt sei überrascht.

Schwerte

, 19.07.2015, 06:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Seine Bewegungseinschränkungen sind fast komplett verschwunden", sagt Catharina Seelig vom Tierheim in Schwerte. Auch die Veränderung am Hals, die die Pfleger beobachtet hatten, sei "eher kleiner geworden", und werde weiter beobachtet.

Vertrauen hat sich verbessert

Eine weitere gute Nachricht: Sein Vertrauen gegenüber Menschen ist deutlich besser geworden. Bis vor Kurzem habe er noch ziemlich geschnappt - das macht er jetzt nicht mehr, so Catharina Seelig. Und nicht nur er fühlt sich wohl: Auch sein neues Zuhause möchte ihn auf keinen Fall missen.

Diese Woche war er auch zur Impfung. "Dr. Wolf war sehr positiv überrascht, wie fit Blacky jetzt ist", erzählt Seelig. Selbst sein Herz klinge wieder richtig gut. "Man kann sagen: Alles richtig gemacht", freut sie sich.

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Noch bis vor ein paar Wochen war nicht klar, wie es mit Blacky weitergehen würde: Es grenzte schon an ein Wunder, dass Blacky überlebt hat, nachdem er am 16. Juni im Wald an der Hörder Straße aufgefunden worden ist. In den folgenden Tagen hatte sich Tierarzt Dr. Stefan Wolf um den Hund gekümmert. Entgegen erster Prognosen stabilisierte sich Blackys Zustand jedoch. „Er stand schon mit dreieinhalb Pfoten im Grab“, sagt Seelig rückblickend.

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