Freitags-Demo für Klimaschutz von Schwerter Schülern war ein voller Erfolg

#fridaysforfuture

Vor dem Schwerter Rathaus trafen sich am Freitag Schüler um - wie viele Schüler in anderen Städten auch - ein Zeichen zu setzen. Die Forderung: Mehr Klimaschutz, raus aus der Kohle.

Schwerte

von Lukas Smodis

, 15.02.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schüler demonstrieren für Klimaschutz

Schüler demonstrieren für Klimaschutz © Lukas Smodis

Circa 300 Schüler hatten sich vor dem Schwerter Rathaus versammelt. Unter dem Motto „fridaysforfuture“, von der jungen Schwedin Greta Thunberg ins Leben gerufen, machten sie ihrem Ärger Luft.

Die Musik vor dem Rathaus passte zum Thema. Michael Jacksons „Earth Song“ war zum Beispiel eines der Lieder, die gespielt wurden. Auf den Plakaten der Schwerte Schüler standen Dinge wie: „System Change - not climate change“, der Aufforderung an Politiker also, ihr Handeln zu ändern. Auch der Energieriese RWE bekam sein Fett weg, die Schüler forderten von dem Essener Unternehmen den Ausstieg aus der Kohle und die Nutzung erneuerbarer Energien.

Reden der Veranstalter

Die Veranstalter der Demonstration hielten Reden und verdeutlichten noch einmal ihre Sicht der Dinge. „ Wir müssen den Druck erhöhen, vor allem auf die Politiker.“ So lauten unter anderem die Worte von Jonas Voß (18), Schüler der Gesamtschule am Gänsewinkel und einer der Organisatoren. Aber auch Schüler aus der 8. Klasse kämpften an diesem Freitag um die Existenz des Planeten.

Rafael Sorg und Berk Eren Benni, Schüler des Friedrich-Bährens Gymnasiums) sorgen sich um ihre Zukunft: „Wir sind die Leidtragenen, wenn in der Welt nichts geschieht.“

Auch Erwachsene vor dem Rathaus

Nicht nur Schüler kamen zum Rathaus, sondern auch Erwachsene. Ein Vertreter der evangelischen Kirche machte deutlich, dass auch die älteren Semester sich beteiligen sollten und selber Schuld seien: „Erwachsene benehmen sich teilweise beim Thema Klimaschutz wie Kinder - und sie könnten sich von den Kindern etwas abschauen.“

Gegen 10 Uhr endete die Demo und die Schüler kehrten zu ihren Schulen zurück. „Wir wünschen uns ein Umdenken in der Politik und das wir das Interesse vieler Anderen geweckt haben“, so Mitveranstalter Jonas Voß.

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