Bundesfreiwilligendienst

Freiwilligendienst in Schwerter Kitas: Fast alle Stellen sind noch frei

Alle sechs städtischen Kitas in Schwerte sind anerkannte Einrichtungen für den Bundesfreiwilligendienst. Zurzeit sind allerdings sechs der möglichen sieben Stellen für Bewerber frei.
Katja Amblank-Rohleder (l.) und Kirsten Jung freuen sich über die Möglichkeiten, Bundesfreiwillige einzusetzen. © Stadt Schwerte/ Ingo Rous

Erstmals sind alle sechs städtischen Kindertageseinrichtungen in Schwerte anerkannte Einsatzstellen für den Bundesfreiwilligendienst. Auch in der Jugendpflege der Stadt Schwerte können junge Menschen ein freiwilliges Jahr ableisten.

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben hat sowohl die Kitas als auch die Jugendpflege als Einsatzstellen anerkannt.

Vom Freiwilligendienst in die Ausbildung

Bislang gab es nur zwei Kindertagesstätten, in denen Freiwillige eingesetzt werden konnten. Dazu gehörte der Kindergarten „Regenbogen“ in Ergste.

Aufgaben der Dienstleistenden sind unter anderem:

In Kindertageseinrichtungen:

  • Begleitung der Kinder beim Freispiel in der Gruppe
  • Unterstützung der Gruppenerzieherinnen bei der Tagesplanung und Durchführung der Angebote (Vor- und Nachbereitung von Bastelangeboten etc.)
  • Begleitung der Kinder bei den Mahlzeiten
  • Mitgestaltung bei der Durchführung von Festen, Ausflügen
  • Unterstützung der Aufsicht (Freispiel im Innen- und Außenbereich)
  • ergänzende Kraft bei der Alltagsbegleitung von Kita- Kindern
  • Unterstützung bei der Vorbereitung der Mahlzeiten
  • Mithilfe beim Decken und Abräumen der Tische
  • Mithilfe bei der Wäschepflege

In der Jugendpflege:

  • Mithilfe bei kulturpädagogischen Angeboten
  • Mithilfe bei freizeitpädagogischen Angeboten, wie z.B. dem Ferienspaß
  • Unterstützung der Mitarbeiter*innen bei verschiedenen Projekten im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit
  • Mitarbeit im Kinder-und Jugendparlament
  • Kooperation mit den städt. Jugendzentren u.v.m.

„Eine Bundesfreiwillige, die ihren Dienst in der Kita in Ergste absolviert hat, wird nun in derselben Einrichtung im Rahmen der praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin ausgebildet“, berichtet Katja Amblank-Rohleder, Ansprechpartnerin der Schwerter Stadtverwaltung. „Das zeigt doch den positiven Hintergrund auf, der mit diesem Einsatz verbunden ist.“

Katja Amblank-Rohleder arbeitet dabei eng mit dem Jugendamt zusammen. „In den städtischen Kindertageseinrichtungen bietet der Bundesfreiwilligendienst auch die Möglichkeit, den Beruf des Erziehers und die Arbeit mit Kindern kennenzulernen“, sagt Kirsten Jung, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendförderung und Tagespflege im Jugendamt der Stadt.

Sechs Stellen sind unbesetzt

Derzeit sind sechs der insgesamt sieben Stellen frei. Zu den Aufgaben gehören hauswirtschaftliche und pädagogische Tätigkeiten.

Die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst abzuleisten, steht allen Frauen und Männern nach Ableistung der Schulpflicht offen. In der Regel wird er nach einem Schulabschluss zur Überbrückung oder Berufsorientierung genutzt.

Der Bundesfreiwilligendienst dauert zwischen sechs und 18 Monaten. In der Regel wird eine Dauer von 12 Monaten vereinbart. Für den Freiwilligendienst wird zudem ein Taschengeld gezahlt. Auch werden Sozialversicherungsbeiträge abgeführt. Sofern ein Kindergeldanspruch besteht, besteht dieser auch während des Bfd.

Wer sich für eine der offenen Stellen in Schwerte interessiert, kann sich unter Tel. (02304) 10 42 71 oder per E-Mail (katja.amblank-rohleder@stadt-schwerte.de) an Katja Amblank-Rohleder wenden.

Weitere Informationen zum Bundesfreiwilligendienst können der Homepage des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben unter www.bundesfreiwilligendienst.de entnommen werden.

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