Radverkehr

Grüne fordern Pop-Up-Radwege für Schwerte

Auch in Schwerte nimmt der Radverkehr zu. Die Grünen finden, dass es Zeit sei, die Infrastruktur der Stadt anzupassen. Sie fordern Pop-Up-Radwege.
Pop-Up-Radwege (hier in Hamburg) können einfach auf die Fahrbahn aufgemalt werden. © picture alliance/dpa

Die Fahrrad-Händler melden es seit Monaten und man kann es auch im Schwerter Straßenbild erkennen: Es gibt immer mehr Fahrräder auf den Straßen.

Dieser Trend habe sich während der Corona-Zeit verstärkt, meint Thomas Möller von den Grünen in einem Schreiben an diese Redaktion. Für viele Radfahrer seit das die Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln, in denen die Menschen dicht an dicht stehen.

Die Verbreitung von Fahrrädern mit Elektromotor, das ganzjährig milde Wetter und das wachsende Umweltbewusstsein vieler Menschen habe den Trend zur Verbreitung des Fahrrades schon vorher angefeuert.

Schutz vor dem toten Winkel von LKW

Allerdings, so Thomas Möller, benötigten die Radfahrer, die durch und in die Innenstadt fahren, eine sichere Verkehrsinfrastruktur, die beispielsweise vor rechts abbiegenden LKW mit totem Winkel schützt.

Diese Verkehrsteilnehmer brauchen eine durchgängige Radwege-Infrastruktur, so Möller, die breitere, durchgängige und vom Autoverkehr abgetrennte, Radwege bietet. Sie brauchen viel mehr sicheren und geschützten Parkraum für ihre bis zu 3000 Euro teuren Fahrräder.

Eine für Schwerte praktikable Lösung des Problems sehen die Grünen in sogenannten Pop-Up-Radwegen. Radwege, die sozusagen aufploppen. Diese Radwege werden mit wenig Aufwand, und damit mit wenig Kosten, auf der Fahrbahn markiert.

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