Hand in Hand mit Fußballstar: Marvin und Borowski

SCHWERTE Diesen Tag wird Marvin Müller so schnell nicht vergessen. Der siebenjährige Schwerter erlebte beim Spiel zwschen Borussia Dortmund und Bayern München als Teil der "Kids-Eskorte" die Stars hautnah.

von Von Felix Guth

, 24.07.2008, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der siebenjährige Schwerter Marvin Müller folgt Tim Borowski in der Mitte mit lockerem Schritt.

Der siebenjährige Schwerter Marvin Müller folgt Tim Borowski in der Mitte mit lockerem Schritt.

Der größte Moment kam unverhofft und wenige Augenblicke vor dem Einlauf ins Stadion. Da stand Marvin plötzlich seinem Lieblingsspieler Dede gegenüber, den er doch unbedingt treffen wollte.

Ein Kamerateam von Sat 1 war durch den Ruhr Nachrichten-Artikel vom 22. Juli auf den Wunsch des Jungen aufmerksam geworden und vermittelte den Kontakt. Der brasilianische BVB-Star streichelte Marvin kurz über den Kopf, dann ging es schon in Richtung Rasen - ein Traum, den viele Siebenjährigen träumen.

Marvin hatte seinen Platz an der Seite der Bayern, Hand an Hand mit Nationalspieler Tim Borowski. "Das war auch gut. Den kannte ich ja", sagte er.

Seine 135 Zentimeter neben den 194 des Neu-Müncheners, ging es nun in Richtung Mittellinie. Fast 50 000 Zuschauer jubelten den Mannschaften und der Kids-Eskorte zu. "Das war ganz schön laut", berichtete der Knirps später.

Wenige Augenblicke später saß Marvin dann schon wieder neben Papa Andreas Müller auf der Osttribüne des Signal-Iduna-Parks. Im Bayern-Trikot, das er behalten durfte. "Darüber hat er sich natürlich gefreut. Aber beim ersten Dortmunder Tor fand er es plötzlich gar nicht mehr so gut, es anzuhaben", meinte Andreas Müller. Spätestens seit dem weiß der BVB-Dauerfan aber, dass sein Sohn wohl auch ein Schwarzgelber wird.

Aus dem Stadion wollte Marvin gar nicht mehr weg. Und auch als die beiden gegen Mitternacht wieder zu Hause in Schwerte ankamen, war der aufregende Tag noch lange nicht vorbei. Denn dann musste er Mama alles erzählen. Und am nächsten Morgen noch den Freunden und dem Opa und...

"Es wird bestimmt noch dauern, bis er alle Eindrücke verarbeitet hat", meinte Andreas Müller.

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