Hermes organisiert sein letztes Welttheater der Straße

Gemischte Gefühle

Wehmut trifft Lampenfieber: Mit gemischten Gefühlen blickt Herbert Hermes auf das 19. Welttheater der Straße. Es ist das letzte Festival, das der 64-Jährige als Leiter des Kulturbüros begleitet.

SCHWERTE

von Von Anne Petersohn

, 23.08.2011, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herbert Hermes schmunzelnd vor dem 19. Welttheater der Straße: »Die 20 habe ich nicht mehr geschafft.«

Herbert Hermes schmunzelnd vor dem 19. Welttheater der Straße: »Die 20 habe ich nicht mehr geschafft.«

Aus finanziellen Gründe habe man das Großereignis anfangs nur alle zwei Jahre organisieren können. Seit 1997 findet es jährlich statt. Die Finanzierung stellt die Organisatoren dennoch jedes Mal vor neue Herausforderungen. Denn die Stadt trägt nicht mal die Hälfte der Kosten. Rund 150.000 Euro, berichtet Herbert Hermes, fallen für ein „Festival mit dem Profil und der Qualität des Welttheaters“ an.Vor allem die Fahrtkosten für Theatergruppen aus aller Welt verschlingen eine Menge Geld. Langfristig, so Hermes, müsse man deshalb darüber nachdenken, das Publikum an der Finanzierung zu beteiligen. „Wenn jeder Erwachsene zehn Euro zahlen würde, dann wären wir aus der Klemme.“

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