Impfung sorgt bei Ärzten für "Bauchschmerzen"

Schweinegrippe

SCHWERTE In diesen Tagen scheinen Bauchschmerzen eine Berufskrankheit von Hausärzten zu sein. Der Grund: Die erste Impfwelle gegen den „Schweinegrippe“ genannten Virus H1N1 steht Ende Oktober bevor. Und der Chef des Schwerter Ärztevereins, Dr. Dietmar Hüwel, hat gleich dreifache Bauchschmerzen. Zum Beispiel wegen unbekannter Nebenwirkungen des Impfstoffes.

von Von Holger Bergmann

, 06.10.2009, 19:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schwerter Ärzte sind nicht zufrieden mit der Vorbereitung der Impfaktion gegen die Schweinegrippe.

Die Schwerter Ärzte sind nicht zufrieden mit der Vorbereitung der Impfaktion gegen die Schweinegrippe.

Der zweite Bauchschmerz von Dietmar Hüwel betrifft die Bürokratie, die mit dem Impfstoff einhergeht. Die Impfkommission des Robert-Koch-Institutes klärt letzte Fragen und gibt dann dem Gesundheitsministerium grünes Licht. Das informiert die Gesundheitsämter und die sorgen für die Lieferungen an die Apotheken, die Apotheken versorgen die Ärzte. Theoretisch. Der Informationsstand der einzelnen Glieder dieser Kette ist unterschiedlich.

Der dritte Bauchschmerz, der Dr. Hüwel plagt, hängt mit den Impfdosen zusammen. Der Impfstoff wird in Fläschchen geliefert, die jeweils zehn Impfdosen umfassen. Das wundert auch Kreisapotheker Volker Brüning: „Einmal geöffnet kann der Impfstoff nicht lange gelagert werden. Die Ärzte müssen also immer zehn Patienten am Stück impfen.“ 

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