Jäger sind auf Hasenpest vorbereitet

Ansteckungsgefahr

Wer flauschige Pfoten und lange Ohren hat, erlebt gerade schwere Zeiten. Im September wurde bekannt, dass die Kaninchenpest auch in Schwerte grassiert. Und in dieser Woche gab es einen Fall von Hasenpest im Kreis Düren. Doch die heimischen Jäger sind vorbereitet.

SCHWERTE

von Von Holger Bergmann

, 18.10.2011, 19:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Schwerte gibt es eine gesunde Hasen-Population. Die Schwerter Jägerschaft erwartet keine Probleme durch den Tularämie-Ausbruch.

In Schwerte gibt es eine gesunde Hasen-Population. Die Schwerter Jägerschaft erwartet keine Probleme durch den Tularämie-Ausbruch.

Doch die Jäger im Hegering Schwerte machen sich keine Sorgen. „Es gibt klare Vorschriften, wie man mit totem Wild, so genanntem Fallwild, umzugehen hat“, berichtet Marcel-René Draeger, Pressesprecher der Kreisjägerschaft Unna. „Wer tote Tiere findet, ist verpflichtet, die Tiere zu Untersuchungen an spezielle Institute weiterzuleiten.“ Aus einem weiteren Grund sind die Jäger relativ entspannt angesichts des Krankheitsfalles in Düren: „Epidemien treten vor allem in dichten Populationen auf“, berichtet Christian Junge von der Landesjagdbehörde in Dortmund. „Schwerte ist weit davon entfernt, ein Hasenproblem zu haben.“ Im Gegenteil, der Bestand an Feld-Hasen sei in den vergangenen Jahren eher gering gewesen.

Lesen Sie jetzt
Münsterland Zeitung Bündnis 90/Die Grünen
„Baerbock-Boom“ bei den Grünen in Schwerte? „Es hat bestimmt einen Sympathiegewinn gegeben“