Jugendliche vor der schiefen Bahn bewahren

Konferenz

Trotz ihres geringen Alters können manche Jugendliche schon auf eine beachtliche kriminelle Karriere zurückblicken. Damit junge Täter in Schwerte nicht auf die schiefe Bahn geraten, wollen verschiedene Einrichtungen und Behörden bei solchen Fällen zukünftig stärker zusammenarbeiten.

SCHWERTE

von Von Thimo Mallon

, 17.10.2013, 07:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Experten haben sich beim dritten Jugendgerichtshilfetag in Schwerte ausgetauscht. Künftig sollen Konferenzen abgehalten werden, wenn einzelne Jugendliche Straftäter drohen, auf die schiefe Bahn abzurutschen.

Viele Experten haben sich beim dritten Jugendgerichtshilfetag in Schwerte ausgetauscht. Künftig sollen Konferenzen abgehalten werden, wenn einzelne Jugendliche Straftäter drohen, auf die schiefe Bahn abzurutschen.

„Mit solchen Konferenzen wollen wir Jugendlichen dabei helfen, nicht auf die schiefe Bahn zu geraten“, erklärte Peter Frenz vom VSI. So solle über mehrfach auffällig gewordene Jugendliche ab 14 Jahren ein Informationsaustausch stattfinden, mit dem Ziel, sämtliche örtliche Akteure aus dem Bereich der Jugendstrafrechtspflege an einen Tisch zu bringen. Unter Leitung der Staatsanwaltschaft soll dann erst einmal ein Fachgespräch aller Experten ohne den Betroffenen stattfinden. Dabei könnten auch Lehrer, Jugendtrainer oder Streetworker teilnehmen.

Erst bei einem zweiten Termin sollen die jeweils betroffenen Jugendlichen einbezogen und beispielsweise über mögliche Folgen ihrer Kriminalität aufgeklärt werden. Danach gäbe es noch die Möglichkeit eines Angebotes, bei dem auch die Eltern der Jugendlichen dabei sein können. Einmal im Monat sollen die Konferenzen ab nächstem Jahr stattfinden. Die erste Konferenz wird am 29. Januar 2014 im Rathaus starten. Um die Koordination kümmern sich jeweils ein Vertreter des Jugendamtes, der Polizei und der Jugendgerichtshilfe.

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