Jung-Eun Lee sprang für Henri Sigfridsson ein - und begeisterte

Sternstunden am Bösendorfer

Die „Sternstunden am Bösendorfer“ starteten mit einer Überraschung: Eigentlich war Henri Sigfridsson als Pianist für die Sonntagsmatinée eingeladen. Stattdessen nahm Jung-Eun Lee den Platz am Flügel ein.

SCHWERTE

03.10.2011, 15:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jung-Eun Lee war für Henri Sigfridsson eingesprungen und begeiserte die Zuhörer am Bösendorfer.

Jung-Eun Lee war für Henri Sigfridsson eingesprungen und begeiserte die Zuhörer am Bösendorfer.

Besonders begeisterte die Zuschauer das enorme Engagement der koreanischen Pianistin, die sich mit Leib und Seele den Melodien hingab. „Das hat mir gut gefallen – ich bin gespannt auf den zweite Teil“, bemerkte ein Besucher in der Pause. Man merke, dass die „Sternstunden“ eine Bedarfslücke schließen, meint Lothar Großen, ehemaliger Geschäftsführer der Konzertgesellschaft Schwerte. „Die Konzerte sind fast immer so gut wie ausverkauft. Viele Leute, die die Kammerkonzerte normalerweise nicht besuchen, kommen zu den Sternstunden“, so Großen. Man habe inzwischen durchaus ein Stammpublikum.

Das vierte Konzert der Sternstunden-Reihe ist zwar das Letzte dieser Saison gewesen, doch sollen die „Sternstunden am Bösendorfer“ im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Henri Sigfridsson werde sein Konzert wahrscheinlich in der nächsten Saison nachholen, heißt es.

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