Kaninchen in Schwerte brutal erschlagen

Wiederholungstat

Zwei Kaninchen sterben im Abstand von zwei Wochen. Das kann kein Zufall sein, dachte Familie Schmidt und ließ eines der Tiere obduzieren. Das Ergebnis: Das Tier wurde offenbar mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen.

SCHWERTE

, 06.11.2014, 21:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kaninchen Pünktchen.

Kaninchen Pünktchen.

Zwei Wochen später wiederholte sich die Geschichte: Nun war es das Kaninchen Mausi, das tot im Garten lag. Hagen Schmidt, Vater von vier Kindern, kann diese Brutalität nicht fassen. Die Familie ist traurig und schockiert. „Beide Kaninchen waren am Vortag gesund und alt waren sie auch nicht, da haben wir uns gewundert“, sagt Hagen Schmidt. Er rief Tierarzt Stefan Wolf an. Der riet ihm, an dem zuletzt verstorbenen Tier eine Obduktion vornehmen zu lassen. „Von außen war die Haut des Tieres unversehrt. Als Todesursache waren deswegen auch Infektionen möglich“, erklärt der Tierarzt. Heraus kam, dass das Tier durch ein so genanntes stumpfes Trauma gestorben war. „Also durch einen Schlag mit einem stumpfen Gegenstand, wie ein Knüppel“, sagte Stefan Wolf. Die obduzierte Mausi ist an ihren Knochenbrüchen gestorben. Die Rippen des Tieres hatten sich durch seine Lunge und in das Herz gebohrt.

Wer hinter den Angriffen steckt, ist unklar. „Von der Straße aus standen die Tiere so, dass man sie im Garten nicht sehen konnte“, sagt Schmidt. „Wir sind sehr beunruhigt. Uns ist nicht klar, warum das passiert ist. Und wahrscheinlich können wir auch gar nicht herausfinden, ob es nun gegen die Tiere ging oder gegen uns.“ Nun ist Pünktchen allein. Sein Käfig steht allerdings nicht mehr im Garten. „Nachdem das zweite Tier tot war, haben wir alles sofort auf den Balkon geschafft. Dort kommt man nicht mehr so einfach an das Tier heran“, hofft Hagen Schmidt.

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