Kein Verbau der Zukunft gefordert

SCHWERTE Für ihre Straße auf die Straße gingen die Nachbarn von Schicht 14 b. Um alle Möglichkeiten für eine künftige Kreuzung Friedhof-/Hörder-/Sonnenstraße offen zu halten, trugen sie Seite an Seite mit der CDU Schwerte-Mitte ihre Forderungen an die Öffentlichkeit.

von Von Rreinhard Schmitz

, 05.09.2007, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Demonstranten an der Hörder Straße.

Die Demonstranten an der Hörder Straße.

„Kein Verbau der Zukunft“ und „Wir wollen sicher ein- und ausfahren“ stand auf die hölzernen Transparente geschrieben, die die Nachbarn auf dem kleinen Parkplatz zwischen Friedhof- und Bergischer Straße in die Höhe reckten. Genau auf dieses Gelände soll nach dem bestehenden Bebauungsplan die Friedhofstraße verschwenkt werden, um gegenüber der Einmündung Sonnenstraße eine rechtwinklige Kreuzung zu bilden.

Aufhebung des Planes verhindern

„Wir wollen verhindern, dass der Plan aufgehoben wird, bevor die Planung für die Bundesstraße 236 in trockenen Tüchern ist“, erteilt stellvertretender Schichtmeister Willi Klein entsprechenden Plänen aus dem Rathaus eine klare Absage. Wegen des –auch durch das riesige Neubaugebiet Alter Dortmunder Weg – zunehmenden Verkehrs befürchtet er ansonsten, dass auf kurz oder lang das Linksabbiegen aus der Friedhofstraße verboten werde.

CDU unterstützt Forderung

„Die CDU unterstützt die Forderung, dass die Nachbarn aus dem Wohngebiet in die Stadt kommen können“, betonte Ortsunions-Vorsitzender Herbert Dieckmann. Man müsse sich Gedanken darüber machen, wie dieser stark wachsende Stadtteil verkehrstechnisch angebunden werden könne, ohne andere Straßen wie den Kirschbaumsweg zu überlasten. Außerdem gab Dieckmann finanzielle Aspekte zu bedenken: Nach seiner Kenntnis seien vor 30 Jahren bereits Grundstücke für den geplanten Kreuzungsbau enteignet worden. Und die müssten zurückgegegeben werden, falls die Pläne nicht umgesetzt werden.

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