KiBiz-Demo stößt bei der Stadt auf offene Ohren

SCHWERTE Sie wollen nicht im Regen stehen gelassen werden: Also zogen Kinder, Eltern und Betreuer mit Trillerpfeifen und Protestplakaten kurzer Hand direkt ins Rathaus. Die Parole: "Stoppt KiBiz".

von Von Jürgen Koers

, 06.09.2007, 11:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwerter Kinder pfeifen auf das KiBitz.

Schwerter Kinder pfeifen auf das KiBitz.

Für besorgte Eltern und aufgebrachte Pädagogen bedeutet KiBiz "Keine individuelle Betreuung in der Zukunft", wie auf einem Banner zu lesen war. Andere fragten frech, ob denn Familienminister Laschet bereit wäre, als Erzieher bei voller Dienstzeit nur einen Lohn unterhalb der Armutsgrenze zu bekommen.

Ein bekanntes Kinderlied hatten die engagierten Eltern umgedichtet. "Alle Kinder lernen schweigen.. Alle Erzieher müssen leiden.. Alle Eltern müssten klagen".

Im Foyer des Rathauses stießen diese Beschwerden auf offene Ohren. Bürgermeister Heinrich Böckelühr teilt die Auffassung, "dass einige Dinge in dem Gesetz nicht in Ordnung sind."

Lesen Sie jetzt