Kindergärten in allen Ortsteilen erhalten

SCHWERTE Mehr Geld für Schule, Sport und Soziales - in vier Arbeitsgruppen aktualisierten die Sozialdemokraten am Wochenende ihren kommunalpolitischen Handlungsrahmen.

von Von Heiko Mühlbauer

, 27.09.2007, 07:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Neben der Schließung der Hagener Straße für den Durchgangsverkehr haben sich die Sozialdemokraten bei der Stadtplanung vor allem das Wohl der Innenstadt auf die Fahnen geschrieben. "Die Entwicklung der Innenstadt hat Vorrang", betonte Sebastian Meise. Da werde man auch aufpassen, dass kein Investor über ein Hintertürchen andere Branchen in der Innenstadt etabliere.

Mensen gefordert

In Sachen Schulen fordert die SPD, die Einrichtung von Mensen oder zumindest geeigneten Räumen für die Mittagspause in den Gymnasien. Denn genau wie die Gesamtschule seien die beiden Gymnasien faktisch längst Ganztagsschulen, so Schulexpertin Dagmar Berg. Ein Antrag des Ruhrtalgymnasiums, Räume für die Mittagsbetreuung auszubauen, wird folglich von der SPD unterstützt. Für die Offene Ganztagsschule fordern die Sozialdemokraten eine qualifiziertere Betreuung durch Pädagogen.

Sportpauschale bündeln

Die Sportpauschale soll nicht für andere Zwecke benutzt, sondern gebündelt werden. "Wenn wir Kredite aufnehmen und mit einem Teil der Pauschale den Schuldendienst bedienen, kann vernünftig saniert werden", so SPD-Chef Dirk Kienitz. Es gehe darum die Standards der Sportstätten konstant zu verbessern.

Bei der Kulturpolitik habe man drei Schwerpunkte abgesteckt: Den Ausbau des Museums, die Weiterentwicklung der Musikschule in eine Jugendkunstschule und eine Sanierung der Bücherei.

Vorbeugende Maßnahmen

Trotz der sinkenden Geburtenraten wollen die Sozialdemokraten die Kindergärten in allen Ortsteilen erhalten. In Sachen Erziehungshilfen setzt man auf vorbeugende Maßnahmen. Auf jeden Fall soll der DRK-Hort am Wuckenhof erhalten bleiben.

Das Gewerbegebiet Nattland soll künftig von der TWS vermarktet werden. Bisher macht dies die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises. Der Treuhändervertrag mit der WfG laufe im Sommer aus, erklärte Kienitz.

 

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