Kinomacher wollen Angebot weiter ausbauen

Verstärkte Zusammenarbeit

Openair-Kino im Elsebad, Vorführungen in der Katholischen Akademie, in der Rohrmeisterei und der St. Monika-Kirchengemeinde - jedes Jahr erfreuen sich einige Tausend Besucher am reichhaltigen Kino-Angebot in der Ruhrstadt. Diese Zusammenarbeit soll nun sogar noch verstärkt werden.

SCHWERTE

von Ruhr Nachrichten

, 07.04.2011, 15:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der katolischen Akademie werden die Kinofilme noch mit einem 35 mm Projektor gezeigt.

In der katolischen Akademie werden die Kinofilme noch mit einem 35 mm Projektor gezeigt.

Ziel ist es, das vorhandene Kinoangebot aufeinander abzustimmen und neue Programmformen zu entwickeln. Dabei ist es den Gesprächsteilnehmern wichtig, die Kinoaktivitäten unter einem gemeinsamen Dach unter Beibehaltung der dezentralen Aufführungsorte zu bündeln. Vor dem Hintergrund der anstehenden Umstellung der Filmverleiher auf digitale Technik werden die Filme auf 16-mm und 35-mm-Zelluloid-Rollen ausgedient haben. Darauf müssen sich die in Kinobetreiber einstellen. Mit dem Kardinal-Jaeger-Haus der Katholischen Akademie verfügt die Ruhrstadt über den einzigen ständigen Vorführsaal mit den entsprechenden technischen Voraussetzungen.In der Gesprächsrunde waren sich die Teilnehmer einig, ein gemeinsames Gesamtkinokonzept zu erarbeiten. Neben der Erhaltung und dem Ausbau der Strukturen und Angebote ist es Heinrich Böckelühr wichtig, die Kinofilmarbeit für die Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen zu erweitern. In Kooperation zwischen Jugendamt und der Katholischen Akademie könnte sich der Bürgermeister vorstellen, eine Veranstaltungsreihe für diese Altersgruppe ab dem kommenden Jahr anzubieten.

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