Die Schwerter Ärzte halten sich, was den Impfstoff von Johnson & Johnson angeht, an die Empfehlung der Stiko. © picture alliance/dpa
Meinung

Klare Impfvorgaben: Mut zum Mainstream hilft in der Krise

Die Ständige Impfkommission hat eine Empfehlung für den Impfstoff von Johnson & Johnson herausgegeben. Die Schwerter Ärzte orientieren sich daran. Richtig so, findet unsere Autorin.

Wenn das Hin und Her mit dem Astrazeneca-Impfstoff uns eines gelehrt hat, dann, dass eine gerade Linie und klare Informationen sicher geholfen hätten. Für den Impfstoff von Johnson & Johnson hat die Ständige Impfkommission (Stiko) nun eine klare Empfehlung herausgegeben.

Der Impfstoff gegen das Coronavirus soll vorzugsweise bei Menschen eingesetzt werden, die über 60 sind. Wer sich nach einem Aufklärungsgespräch dazu entschließt, sich impfen zu lassen obwohl er oder sie jünger ist, kann ebenfalls den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen.

Klar, ähnliche Vorgaben gab es auch mal für Astrazeneca – und die haben sich dann ständig verändert. Aber grundsätzlich werden sich die Menschen bei der Stiko ja etwas bei ihrer Empfehlung gedacht haben, die auf den Erfahrungen der bisherigen Impfungen beruht.

Warum also nicht daran halten? Es muss nicht immer jeder sein eigenes Süppchen kochen. Die Unruhe um den Impfstoff von Astrazeneca und die teils unterschiedliche Handhabung in Praxen und Impfzentren hat lediglich Unsicherheit gebracht und bei einigen vielleicht sogar Impf-Unwillen geschürt. So etwas brauchen wir nicht nochmal.

Ich halte es deshalb für richtig und wichtig, dass die Schwerter Ärzte sich an der Stiko-Empfehlung orientieren und sie als Vorgabe nutzen.

Über die Autorin
Redakteurin für Schwerte und den Dortmunder Süden
Redakteurin, davor Studium der angewandten Sprachwissenschaften in Dortmund und Bochum. Sportbegeistert und vor allem tänzerisch unterwegs.
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Carolin West

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