Kleinkunsttage: Fred Ape und Gäste begeistern mit Musik und Comedy

SCHWERTE So harmlos der Titel, so fulminant das Programm: „Fred Ape & Guests“ hieß es am Samstag bei den Kleinkunsttagen. Neben dem Dortmunder Liedermacher auf der Bühne: eine erotische Musiklehrerin und ein Komiker mit Glatze.

von Von Sarah Zaczek

, 08.03.2009, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch Alexandra Gauga versuchte in ihrer Musikstunde die Gunst des Publikums zu gewinnen: „Isch bin Chrischtl Cäsar, ledig und aus Baden.“ Stimmgewaltig, wortwitzig doch für Schwertes Gäste offensichtlich zu erotisch präsentierte sie sich. Hier und da rutschte ihr Rock so hoch wie ihre Sopranstimme. Ihre Liebe zum verstorbenen Komponisten Franz Schubert und ihre eigene Interpretation des Mariah Carey Hits „Hero“ auf Badisch ließen trotzdem ihre Fähigkeiten glänzen.

Klaus Renzel reizte dagegen rasch die Lachmuskeln des Publikums. Seine Highlights waren der Moonwalk in Zeitlupe, die Geburt einer Babygitarre aus der großen GItarre, die amüsante Mimik, das selbstverständliche Spiel mit dem Publikum, aber vor allem der kreative Einsatz seiner Glatze mithilfe einiger Saugknöpfen.

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