Konzepte gegen Kollaps auf B 236

Schwerte-Nord

Frühestens 2016 könnte mit dem Bau der Ortsdurchfahrt der B236 begonnen werden. Bis dahin will man in Schwerte aber nicht warten. Deshalb wird an verschiedenen Konzepten gearbeitet.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 29.04.2011, 17:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein alltägliches Bild: Stau auf der Hörder Straße. Mit dem Ausbau ist frühestens 2016 zu rechnen.

Ein alltägliches Bild: Stau auf der Hörder Straße. Mit dem Ausbau ist frühestens 2016 zu rechnen.

Ob solche Bemühungen aber zu einer sinnvollen nachhaltigen Lösung führen, wird selbst von seiten der Stadt bezweifelt. In einem Informationspapier für den Planungsausschuss wird von der Stadtverwaltung festgestellt: „Grundsätzlich ist zu sagen, dass es in den zu untersuchenden Gebieten wie Innenstadt, Quartier nördlich der B236, westlich/östlich der B236 ohne Ausbau der B236 keine wesentlichen verkehrlichen Entlastungen geben wird.” Und weiter: „Alle anderen Maßnahmen werden zu Verkehrsverlagerungen führen, die dann wiederum Anliegerbeschwerden zur Folge haben, die in den unterschiedlichen Gremien des Rates der Stadt Schwerte behandelt werden müssen.”Ausgemacht sind bislang drei Schwerpunkte. Neben den Bereichen östlich und westlich der B236 in Schwerte-Nord, für die es zumindest Vorschläge von einem Verkehrsplanungsbüro gibt, ist man im Bereich zwischen Marienkrankenhaus und Technopark noch auf der Suche. Anwohner von Mülmkestraße und angrenzenden Straßen hatten sich über die Situation beschwert. Zum einen würden seit der Eröffnung des kostenpflichtigen Parkhauses am Krankenhaus ihre Einfahrten zugeparkt, zum anderen nehme der Schleichverkehr in Richtung Schützenstraße durch die Wohnsiedlungen zu.

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