In dem Gründerzeithaus Hagener Straße 33, direkt gegenüber vom Amtsgericht, eröffnet Helga Rietig ihre Naturheilpraxis. © Reinhard Schmitz
Neue Naturheilpraxis

„Kräuterfrau“ Helga Rietig hat das „Gen zum Heilen“ vom Vater geerbt

Seit 1989 ist Helga Rietig als Heilpraktikerin tätig. Zu ihrem 60. Geburtstag macht sie sich selbst ein besonderes Geschenk: eine Naturheilpraxis. Und zeigt, was sie dort anbieten kann.

An dem blauen Stein lutschen, um Halsschmerzen zu vertreiben. Groß genug natürlich, dass man ihn nicht versehentlich verschlucken kann. Schon die Universalgelehrte Hildegard von Bingen (1098-1179) vertraute auf diese Wirkung. Natürlich nicht irgendeines Steines, sondern eines Saphir. Heute heißt der Lapislazuli und wird bei Helga Rietig immer noch zur Therapie eingesetzt. Allerdings durch hygienischeres Auflegen.

Bekannt als „Kräuterfrau“ bei den Wildkräuterführungen

Das ist aber nur ein klitzekleiner Aspekt des Leistungsspektrums der Heilpraktikerin, die vielen Schwertern als „Kräuterfrau“ bei den gemeinsamen Führungen mit „Kräuter-Ferdi“ Ziese bekannt ist. „Dabei erkläre ich den medizinischen Teil“, berichtet die Schwerterin. Nach sechsjährigem Heilpraktiker-Studium in Berlin-Charlottenburg ist sie seit 1989 in ihrem Beruf tätig, wo sie sich ständig bei Seminaren weiterbildet. Fast noch wichtiger ist, dass sie auf die Lebenserfahrungen ihres Vaters, ebenfalls Heilpraktiker, aufbauen kann. „Sie hat das Gen zum Heilen“, hat jemand mal über diese glückliche Konstellation gesagt.

Als Geburtstagsgeschenk eine neue Naturheilpraxis

Zu ihrem 60. Geburtstag macht sich Helga Rietig selbst ein ganz besonderes Geschenk: Die Heilpraktikerin eröffnet am Freitag, 3. Juli, nach jahrelanger ambulanter Tätigkeit eine neue, feste Naturheilpraxis in den Erdgeschossräumen des Gründerzeithauses an der Hagener Straße 33A, direkt gegenüber vom Amtsgericht. Von 15 bis 19 Uhr stehen die Türen dort an diesem Tag für einen Besuch offen.

Beschäftigung mit der chinesischen Medizin

Dann kann man auch das Herzstück der Praxis, die Bioelektronische Funktionsdiagnose nach Professor Dr. Voll, sehen. „Daraus hat sich die Elektro-Akupunktur entwickelt“, sagt Helga Rietig, die sich viel mit chinesischer Medizin beschäftigt hat. Weiterhin bietet sie unter anderem ayurvedische Ölmassagen mit duftenden Kräutern und Ölen, eine Energie-Durchflutung, eine Behandlung mit ionisiertem Sauerstoff und Vitamin-Aufbauspritzen, Antlitz-Diagnose und Gesprächstherapie an. „Es gibt immer eine seelische Ursache“, sagt die Heilpraktikerin. Kopfschmerzen beispielsweise könnten die Folge sein, weil jemand sich den Kopf zerbricht.

Hausbesuche werden weiterhin angeboten

Gerade jetzt durch die Coronakrise – so weiß die Heilpraktikerin – werden viele von Existenzängsten geplant. Dann müsse man psychosomatisch arbeiten, bevor Krankheiten entstehen könnten. Für Patienten, deren Krankenkassen die Behandlung nicht übernehmen, gebe es auch die Möglichkeit von Zusatzversicherungen.

Termine in ihrer Praxis vergibt Helga Rietig unter Tel. (02304) 9782746. Außerdem kommt sie auch weiterhin zu Hausbesuchen vor Ort.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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Reinhard Schmitz

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