Künstlerin Uschi Vielhauer bedankte sich mit Bildern

Vernissage

SCHWERTE Uschi Vielhauer zahlt kein Honorar. Sie bedankte sich lieber ganz persönlich. Die Malerin verschenkte Bilder an die jungen Künstelrinnen, die ihre Vernissage lyrisch und musikalisch begleiteten.

von Von Jaqueline Schneider

, 23.10.2009, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei ihrer Ausstellungseröffnung wurde Uschi Vielhauer (v.l.) unterstützt von Elisabeth Trelenberg (Lyriker), Annette Sötemann (Mezzosopranistin), Marina Goldinar (Pianistin) und Rohrmeisterei-Chef Tobias Bäcker.

Bei ihrer Ausstellungseröffnung wurde Uschi Vielhauer (v.l.) unterstützt von Elisabeth Trelenberg (Lyriker), Annette Sötemann (Mezzosopranistin), Marina Goldinar (Pianistin) und Rohrmeisterei-Chef Tobias Bäcker.

Die junge Schwerter Lyrikerin Elisabeth Trelenburg ergänzte das künstlerische Ensemble. In feinfühligen Versen spricht sie von Staub und „pulsrasenden Sternen“, von „Lachen und Atmen“ und „Liebkosen und Liebküssen“ und fängt so das ganze Leben ein. Auch bei Uschi Vielhauer geht es um das Leben, um Werden und Vergehen. „I am the Winner“ (ich bin der Sieger) heißt ein von Violettönen dominiertes Gemälde, auf dem ein Spermium soeben die Eizelle erreicht hat.

„Alt geworden“ heißt ein Anderes, das da hängt, wo sich normalerweise die Kinderspielecke befindet. So verbindet die Malerin immer wieder die Phasen des Lebens, die so genannten „Wandlungsphasen“, miteinander. Die Künstlerin erklärte: „Das ist ein Thema, das mich seit zweieinhalb Jahren nicht mehr loslässt.“ Jeder dieser Lebensphasen ist eine Farbe zugeordnet: Grün, Rot, Gelb, Blau und Schwarz – so leuchten auch die Bilder an den Wänden der Rohrmeisterei.

„Für mich ist es eine Ehre, hier ausstellen zu dürfen“, freut sich Uschi Vielhauer und verschenkt ein weiteres Bild an Rohrmeistereichef Tobias Becker. Der sieht die Ehre ganz auf seiner Seite: „Es war schwierig, Werke zu finden, die mit dieser starken Architektur konkurrieren können.“

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