Marienkrankenhaus macht auf Hygienemaßnahmen aufmerksam

Aktionstag saubere Hände

SCHWERTE Die ausgestreckte Hand zurückweisen? Unhöflich, aber effektiv gegen Schweinegrippe oder andere ansteckende Krankheiten. Generell verzichten muss man deshalb aber auf die höfliche Geste nicht. Das Marienkrankenhaus will bei einem Aktionstag lieber auf Hygienemaßnahmen aufmerksam machen, die ein Übertragen von Krankheiten verhindern können.

von Von Reinhard Schmitz

, 29.10.2009, 07:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der Aktion saubere Hände beteiligt sich das Marienkrankenhaus am 12. November.

An der Aktion saubere Hände beteiligt sich das Marienkrankenhaus am 12. November.

Wie viele Bakterien oder Viren ansonsten an den Fingern kleben, können die Besucher am „Aktionstag saubere Hände“ am Donnerstag, 12. November, testen. An einem Stand wird der Hygienebeauftragte des Marienkrankenhauses, Wolfgang Bartschke, die Krankheitserreger sichtbar machen, die sich auf der eigenen Haut verbergen. Auf dem Sprung, bei jedem Händedruck zum Gegenüber zu wandern. Um die Bedeutung der Hygienemaßnahmen noch stärker ins Bewusstsein zu bringen, nimmt das Marienkrankenhaus erstmals an dem Tag des Aktionsbündnisses Patientensicherheit teil. Von 11 bis 17 Uhr werden auf allen Etagen in den Aufzug-Foyers Präsentationsstände aufgebaut. Unter anderem werden verschiedene Arten der Desinfektion vorgestellt, Dr. Bußmann steht für Fragen bereit.

„In erster Linie wollen wir die Mitarbeiter sensibilisieren“, erklärt Pflegedienstleiterin Monika Hülsmann: „Aber auch Besucher und Angehörige sind eingeladen.“ Um teilnehmen zu dürfen, musste ihr Haus schon etliche Vorbedingungen erfüllen. So wurde im Vorfeld der Verbrauch von Desinfektionsmitteln gemessen und die Mitarbeiter wurden bei der Handhabung beobachtet. Denn die Aktion will mehr sein als ein bloßes Aufstellen von Plakaten, von denen sich Viren niemals stoppen lassen.

Lesen Sie jetzt