Marienkrankenhaus: Coronafälle unter Patienten und Mitarbeitern

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Die zweite Coronawelle trifft das Marienkrankenhaus doppelt. 14 Covid-19-Patienten sind in Behandlung. Außerdem sind Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden. Was das bedeutet.

Schwerte

, 27.10.2020, 14:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lange war es ruhig im Schwerter Marienkrankenhaus. Keine Covid-19-Patienten mehr. Der Betrieb ging langsam wieder in den Normalzustand über. Doch diese Zeiten sind vorbei. „Die zweite Welle ist angekommen“, schreibt Sprecher des Krankenhauses, Detlev Schnittker, in einer Pressemitteilung.

Insgesamt 14 Patienten mit Corona werden aktuell an den beiden Standorten behandelt. Das sind jetzt schon mehr, als im Frühjahr. Neun Corona-Patienten werden an der Schützenstraße und fünf an der Goethestraße behandelt. Dabei handele es sich sowohl um Menschen, die wegen einer anderen Erkrankung eingeliefert wurden und bei denen man dann per Test feststellte, dass sie auch Corona haben, als auch um Menschen, die wegen Covid-19 eigeliefert wurden, erklärt Detlev Schnittker auf Anfrage. Derzeit müsste aber kein Patient beatmet werden.

12 Mitarbeiter in Quarantäne, eine Station abgeschottet

Doch es sind nicht nur die Patienten, die der Klinik Sorgen bereiten. Auf zwei Stationen gab es Mitarbeiter, die positiv auf Corona getestet wurden. „Unser Hygieneteam hat am Sonntag sofort reagiert und alle möglichen Kontaktpersonen ermittelt. Wir haben die Betroffenen isoliert oder in häusliche Quarantäne geschickt sowie eine Station vorsorglich eingefroren, also nach außen abgeschottet“, sagt der Ärztliche Leiter des Krankenhauses, Privatdozent Dr. Thomas Spahn. Er hofft mit der schnellen Reaktion noch Schlimmeres vermieden zu haben. Insgesamt 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in Quarantäne geschickt. Darunter auch ärztliches Personal. Ob die Maßnahmen gegriffen haben, werde man in den nächsten Tagen sehen.

Hygiene und Sicherheit steht seit März im Fokus

Dabei steht das Thema Hygiene und Sicherheit seit März an erster Stelle im Marienkrankenhaus. .„Seit März steht bei uns das Thema Sicherheit absolut im Fokus. Es gilt ein Besuchsverbot, die Hygieneregeln bestimmen den Alltag, im Krankenhaus gibt es für alle die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, die Mitarbeitenden sind im direkten Patientenkontakt durch eine FFP-2-Maske geschützt“, erläutert Geschäftsführer Jürgen Beyer.

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Besuchsverbot bleibt weiter bestehen

Klar ist, dass die Klinik weiter am Besuchsverbot festhält und Ausnahmen von der Regel für Gäste zurückgefahren werden. Jürgen Beyer: „Wir bitten um Verständnis, dass wir in dieser kritischen Situation Patienten und Mitarbeitenden das größtmögliche Maß an Sicherheit bieten und deshalb die Kontaktzahlen in unserer Klinik so weit wie möglich einschränken müssen.“

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