Marktcafé muss auf den Kleinen Markt umziehen

Händlerstreit jetzt beendet?

Ist der Markthändler-Streit, der die Schwerter in den vergangenen Wochen mit immer neuen Höhepunkten überraschte, jetzt beendet? Das Amtsgericht hat am Donnerstag ein Urteil gesprochen, das diese Hoffnung schürt.

SCHWERTE

, 28.01.2016, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein tristes Bild trotz der schönen Kulisse von St. Viktor: Vor allem am Mittwoch klagen Markthändler über schwindende Publikumsgunst.

Ein tristes Bild trotz der schönen Kulisse von St. Viktor: Vor allem am Mittwoch klagen Markthändler über schwindende Publikumsgunst.

Das Marktcafé von Eva-Maria Plauk muss auf den Kleinen Markt umziehen. Damit gab das Amtsgericht Schwerte dem Antrag der Markthandel Schwerte GmbH auf eine einstweilige Verfügung statt. Der Gesellschaft ist an Markttagen das Betriebs- und Sondernutzungsrecht für den Marktplatz von der Stadt übertragen worden.

Sie war vor Gericht gezogen, nachdem sich das Marktcafé selbst einen neuen Standort zwischen Viktorkirche und Schuhhaus Hanna gesucht hatte. Dort sei aber – so erklärte Rechtsanwalt Ulrich Wittling im Anschluss an die Urteilsverkündung – sonst der Tierfutterhändler Toka zu finden. Außerdem zeigte er einen Plan mit Rettungswegen, die für die Feuerwehr freizuhalten sind.

Berufung beim Landgericht Hagen

Nachdem die Hauptverhandlung bereits am Montag stattgefunden hatte, verkündete Amtsrichterin Weyand am Donnerstag ihr Urteil. „Wir werden uns auf jeden Fall daran halten“, sagte Bernhard Holtmann, der Lebensgefährte und Bevollmächtigte der Marktcafé-Betreiberin. Den neu zugewiesenen Platz wollen sie vorerst annehmen. Er kündigte an, Berufung beim Landgericht Hagen einzulegen. 

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