Melissa Barao Garcia ist Schwertes Erste

Bundesfreiwilligendienst

Bundesfreiwilligendienstleistende – so sperrig ihr Titel seit Anfang der Woche auch klingt, Melissa Barao Garcia fühlt sich wohl mit ihrer Entscheidung. Sie ist die erste junge Erwachsene, die den neu geschaffenen Dienst in Schwerte leistet. Nur die Bezahlung bleibt ein Wermutstropfen.

SCHWERTE

21.10.2011, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Melissa Barao Garcia ist die erste Freiwillige, die in Schwerte im Bundesfreiwilligendienst arbeitet. Je vier Monate wird sie im Kindergarten Wandhofen, dem Jugendzentrum Ergste sowie dem Jugendamt der Stadt Schwerte eingesetzt.

Melissa Barao Garcia ist die erste Freiwillige, die in Schwerte im Bundesfreiwilligendienst arbeitet. Je vier Monate wird sie im Kindergarten Wandhofen, dem Jugendzentrum Ergste sowie dem Jugendamt der Stadt Schwerte eingesetzt.

„Danach möchte ich soziale Arbeit studieren und mich dann in der offener Jugendarbeit engagieren“, sagt die 19-Jährige. In diesem Jahr habe sie leider keinen Studienplatz bekommen. Deswegen hat sie sich für den Bundesfreiwilligendienst und nicht für einen Ferienjob entschieden. „So verbringe ich die Wartezeit mit etwas Sinnvollem, das mir auch noch viel Spaß macht“, meint sie.Einziger Wermutstropfen für Barao Garcia: die Bezahlung: „Vom Bund kommen 250 Euro. Abzüglich der Versicherungen bleiben davon noch 175 Euro übrig“, erklärt Langer. Eigentlich sollen die Kommunen das Geld ergänzen – doch weil Schwerte im Haushaltssicherungskonzept steckt und alle Kassen leer sind, ist das in der Ruhrstadt nicht möglich. „Meine Eltern unterstützen mich“, sagt Barao Garcia. Außerdem wolle sie sich auch noch über andere Zuschüssen, wie etwa Bafög, informieren.

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