Michael Nisipeanu wirbt am FBG für sein Projekt auf Antenne Unna

Schülerradio

SCHWERTE Rundfunkbeitrag statt Referat? Mikrofon statt Füller? Eine verlockende Aussicht nicht nur für Lioba Gierke und Dounia Hafhaf. Für ihr Schülerradio-Projekt warben die beiden Schülersprecherinnen des Friedrich-Bährens-Gymnasiums (FBG) am Donnerstag in der Dreifachturnhalle.

von Reinhard Schmitz

, 02.10.2009, 07:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Michael "Manos" Nisipeanu (M.) warb mit Schuspieler Ludger Burmann (l.) und Radio-Moderator Christian Bein in der FBG-Turnhalle für das Schülerradio-Projekt.

Michael "Manos" Nisipeanu (M.) warb mit Schuspieler Ludger Burmann (l.) und Radio-Moderator Christian Bein in der FBG-Turnhalle für das Schülerradio-Projekt.

Um einen großen Fan-Pulk herum musste sich Initiator Michael „Manos“ Nisipeanu den Weg auf die Bühne bahnen. Zig Hände reckten sich ihm entgegen, als er zur entscheidenden Frage ausholte: „Wer würde mitmachen?“. Schließlich war den Schülern nicht nur Nachhilfe in Sachen Radiomachen versprochen worden, sondern auch eine Funktion als Chefredakteur, Redakteur, Moderator oder Techniker. Und natürlich eine Führung durch die Studios des Lokalsenders, wo die Arbeitsgemeinschaften ihre Beiträge produzieren könnten.

Über mangelnde Zuhörerschaft brauchten sich die Initiatoren bei der Info-Veranstaltung, zu der auch Schüler der anderen weiterführenden Schulen eingeladen waren, nicht zu beklagen. „Wir möchten im Januar möglichst flächendeckend starten“, hofft Nisipeanu auf breite Unterstützung aus der Ruhrstadt. Sein Ziel ist es, den bisherigen Bürgerfunk auf Antenne Unna durch das Schülerradio zu ersetzen. Jede Schule könnte sich einmal im Monat zwischen 21 und 22 Uhr zu Wort melden. Bei einem Pilotprojekt am Unnaer Geschwister-Scholl-Gymnasium geht seit drei Jahren der Stoff nicht aus.

Wer das Einschalten verpasst (oder schon ins Bett geschickt wurde), kann die Sendung auch noch einmal auf dem Schulhof hören. „In den Pausen soll sie über die Lautsprecher übertragen werden“, stellt sich Nisipeanu vor. Einen Namen hat er für sein Projekt noch nicht. Ob Bä(h)ren-Welle oder Antenne FBG, darüber sollen sich die Schüler selber den Kopf zerbrechen.

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