Blick von der alten Fußgängerbrücke in Richtung Norden. Deutlich ist die Sperrung der westlichen Fahrspur zu erkennen. © Jörg Bauerfeld
Neues von der B236

Mit schwerem Gerät in die Randbereiche: Arbeiten ab Stadtgrenze laufen

Kurz nach der Ausfahrt des B236 Tunnels in Dortmund Berghofen wird es eng für die Verkehrsteilnehmer. Hier geht es mit schwerem Gerät zur Sache. Der dritte Bauabschnitt wird vorbereitet - und sorgt für Staus.

Man muss Glück haben, wenn man die B236 aus Dortmund kommend in Richtung Schwerte fährt. Donnerstag (29.4.) gegen 14.30 Uhr war so ein Zeitpunkt. Erst in Höhe des Freischütz begann der Stau.

In Stoßzeiten gibt es da schon ganz andere Situationen in Richtung Schwerte. Da sieht man schon die Bremslichter, wenn man aus dem Berghofer Tunnel kommt – und das liegt nicht an der roten Ampel an der Kreuzung zur Berghofer Straße. Und der Stau wird momentan immer länger. Der Ausbau der B236 ist der Grund.

Eine Fahrspur ist jetzt komplett gesperrt

Auf der westlichen Seite der Fahrbahn geht es mit schwerem Gerät zur Sache. Vor allem im Bereich des Freischütz bleibt kein Quadratmeter Boden auf dem anderen. Die Fahrspur in Richtung Schwerte ist praktisch ab der Stadtgrenze zu Dortmund komplett gesperrt, der Verkehr wird über die verbliebene östliche Fahrspur geführt.

Blickrichtung Schwerte. Rechts die Fußgänger-Umleitung ab Freischützparkplatz. © Jörg Bauerfeld © Jörg Bauerfeld

Durch die Vergrößerung der Baustellenfläche gibt es aber auch Probleme: Radfahrer haben keine Möglichkeit, die Strecke entlang der Bundesstraße zu nutzen. Für sie ist keine Ausweichstrecke vorgesehen. Ortskundige müssen sich eben durch den Wald kämpfen.

Aber, in welcher Phase des Ausbaus befindet sich die Bundesstraße im Moment? Ist es schon der Ausbau der Bundesstraße auf die vier Fahrspuren? „Es handelt sich um vorbereitende Arbeiten für den dritten Bauabschnitt, um eine ausreichend breite Verkehrsfläche zu erhalten, um den dritten Bauabschnitt herstellen zu können“, sagt Deges-Pressesprecherin Simone Döll.

Zunächst wird Platz für die östliche Fahrbahn geschaffen

Genauer gesagt die Strecke zwischen der Heidestraße und der Straße Tiefe Mark, die sich schon auf Dortmunder Gebiet befindet. Hier soll die B236 als Erstes ihre spätere Gestalt annehmen.

Die Arbeiten auf der westlichen Seite (Freischütz) dienen zunächst also nur dafür, Platz für den Verkehrsfluss zu machen, um an der östlichen Seite dann mit den endgültigen Arbeiten und der Fertigstellung des Ausbaus zu beginnen.

Ist das vollbracht, geht es auf die andere Seite. In den westlichen Abschnitt von der Bergstraße bis zur Einmündung Tiefe Mark. „Die Gesamtfertigstellung des Ausbaus der B236 ist für die erste Jahreshälfte 2022 geplant“, so Simone Döll.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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