Museum kann neu geplant werden

SCHWERTE In einem Punkt waren sich die Mitglieder des KuWeBe-Verwaltungsrates sicher: Das Ruhrtal-Museum muss saniert werden. Deshalb gaben sie am Dienstag grünes Licht für die Planung. Für rund 13500 Euro sollen die Architekten ihr bislang loses Konzept für den Ausbau weiter ausarbeiten.

von Von Heiko Mühlbauer

, 12.09.2007, 07:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Aufgang zur Ausstellung soll „einladender“ gestaltet werden.

Der Aufgang zur Ausstellung soll „einladender“ gestaltet werden.

Grundsätzlich soll die Eingangshalle verändert und ein einladender Aufgang in die Ausstellungsräume geschaffen werden. Die möchte man um das Dachgeschoss erweitern. Das bislang dort angesiedelte Stadtarchiv kann nämlich in die ehemaligen Räume des Frauenförderzentrums ZEFF im Volkshochschulgebäude ziehen.

Umbau schon im Herbst 2008?

„Damit säße der Archivar in der Nähe der Stadtbücherei“, erläuterte KuWeBe-Chef Klaus Kilian. Er hofft, dass bis Herbst nächsten Jahres schon etwas vom Umbau zu sehen ist.

Insgesamt rechnet der KuWeBe mit Baukosten von 440 000 Euro. Und die kann die Anstalt öffentlichen Rechts nicht alleine tragen. „Zur Finanzierung des Schuldendienstes wird die Stadt gebeten, den Zuschuss an den KuWeBe für 2008 um 12 500 Euro und ab 2009 um jährlich 25 000 Euro zu erhöhen“, beschloss der Verwaltungsrat.

Etatentscheidung erst Ende des Jahres

Und genau da liegt der Haken, erläuterte Kulturdezernent Hans-Georg Winkler. Der Rat, der über die Finanzen entscheidet, wird sich erst Ende des Jahres mit dem Etat beschäftigen. „Bis der Doppelhaushalt verabschiedet ist, kann es Januar werden“, so der Erste Beigeordnete.

Anschließend muss zudem noch der Kreis das Haushaltssicherungskonzept genehmigen. Erst dann kann gebaut werden. „Da wird das Zeitfenster bis zum Jubiläum schon reichlich klein“, so Winkler.

Der Einmütigkeit im Gremium tat das keinen Abbruch. „Einen Großteil der Arbeiten hätten wir ohnehin machen müssen“, schätzt Peter Klimmek (CDU). Schließlich handele es sich ja um eine technische Sanierung, ergänzte Willi Arend (SPD).

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