Musik statt Schule für über 700 Kinder

Neue Philharmonie

Märchen statt Mathe, Zauberkrüge statt Rechtschreibung und klassische Instrumente statt Sport – über 700 Grundschüler haben am Dienstag die Kinderkonzerte der Neuen Philharmonie Westfalen gehört.

von Von Stephan Teine

, 11.10.2011, 18:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Musiker der Neuen Philharmonie Westfalen lockten am Dienstag mehr als 700 Schüler in die Rohrmeisterei.

Die Musiker der Neuen Philharmonie Westfalen lockten am Dienstag mehr als 700 Schüler in die Rohrmeisterei.

Dann erzählte er ihnen die Geschichte von Ali, seiner Flöte, dem Zauberkrug, einer neidischen Tante und dem märchentypischen guten Ende. Die Geschichte nach einem afrikanischen Märchen wurde dabei begleitet durch Musik von Enjott Schneider. „Das Schöne an einem Konzert vor Kindern sind die direkten Reaktionen, die man als Musiker von Erwachsenen so nicht bekommt“, freute sich Generalmusikdirektor Heiko Mathias Förster, der die Philharmonie in der Rohrmeisterei dirigierte.

„Wenn wir unsere Arbeit gut machen, vergessen die Kinder komplett, wo sie sind“, so Förster weiter. Anscheinend haben die Musiker ihre Arbeit am Dienstag gut gemacht, denn er lobte das junge Publikum. Die Kinder hätten dem Erzähler direkt an den Lippen gehangen. Auch Birgit Volkmann, Leiterin des Sachgebiets Kultur beim Kreis Unna, war mit dem Erfolg der Konzerte zufrieden. „Im ersten Konzert mussten ein paar Kinder sogar stehen, so voll war es“, freute sie sich über die Resonanz. Das habe es bisher noch nie gegeben.

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