Bis nach Mitternacht dauerten die Bergungs- und Aufräumarbeiten an der Autobahnanschlussstelle Ergste, wo ein Lkw ausgebrannt war. © Reinhard Schmitz
Feuerwehr Schwerte

Nach Einsatz auf A45: Brandherd gefunden – Medizinischer Notfall in kilometerlangem Stau

Nach dem Lkw-Brand am Dienstag auf der A45 bei Schwerte gibt es nun weitere Informationen. Die Polizei weiß, wo das Feuer ausbrach. Anders als angenommen, war die Ursache wohl kein brennender Reifen.

Eine lange Nacht hatten die Rettungsdienste nach dem Lkw-Brand an der Autobahnauffahrt Ergste. Noch bis 0.06 Uhr in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (21.7.) dauerten die letzten Arbeiten an der Unglücksstelle, wie Polizei-Pressesprecher Peter Bandermann (Dortmund) mitteilt.

Für die Bergung des Wracks und das anschließende Aufräumen habe der Verkehr auf der Autobahn, der zwischenzeitlich wieder fließen konnte, erneut komplett angehalten werden müssen.

Polizei schätzt den Sachschaden auf 60.000 Euro

Durch die Sperrung der A45 kam es zu langen Staus. In Richtung Dortmund standen die Fahrzeuge auf 13 Kilometern Länge Stoßstange an Stoßstange, in Richtung Frankfurt auf neun Kilometern.

In diesem Stau kam es noch zu einem medizinischen Notfall. Die betroffene Person hatte Glück, dass die beim Brand eingesetzten Feuerwehrleute sofort zur Stelle waren. Sie konnten schnell reagieren und den Patienten versorgen.

Bei dem Lkw-Brand sei niemand verletzt worden, so der Polizeisprecher. Der 46-jährige Fahrer habe seinen Sattelzug noch selbst auf den Seitenstreifen an der Autobahn-Anschlussstelle gelenkt, nachdem es um 15.44 Uhr im Motorraum zu einem Brand gekommen war.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen brennenden Lkw auf der A45.
Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen brennenden Lkw auf der A45. © picture alliance/dpa/Alex Talash © picture alliance/dpa/Alex Talash

Die Ursache sei noch unbekannt. Das Feuer habe sich schnell auf den Auflieger ausgebreitet, der nach Polizeiangaben nicht nur mit neuen Reifen, sondern auch mit Propangasflaschen beladen gewesen sei. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 60.000 Euro.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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Reinhard Schmitz

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