Schwerter Wald

Neue Strategien für den Schwerter „Urwald“

Auf 16 Hektar Fläche soll sich der Schwerter Wald ungestört entwickeln können. Neue Infotafeln sind nur ein Teil der Strategie für den Schwerter „Urwald“.
Infotafeln gehören zur Strategie der Aktionsgruppe Urwald Schwerte. © Ingo Rous/Stadt Schwerte

16 Hektar groß ist das sogenannte „Wildentwicklungsgebiet“ im Schwerter Wald, das seit 2019 als solches ausgewiesen ist. Jetzt hat die Biologische Station des Kreises Unna Informationstafeln erstellt und rund um das Wildentwicklungsgebiet aufgestellt. Auf denen sollen Naturfreunde jede Mende Wissenswertes rund um den „Schwerter Urwald“ erfahren.

Führungen, Kartierungen und Fotodokumentation

Infotafeln seien ein Teil der Strategie, mit der die Aktionsgruppe Urwald Schwerte die Förderung der Wildnisentwicklung im Schwerter Wald betreibt. Dazu gehören auch:

  • Kartierung aller Organismen und Strukturen
  • Konzeption von Infomaterial für Schwerter Bürger
  • Aufbau einer Fotodokumentation
  • Koordinierung/Unterstützung von naturkundlichen Arbeiten der Schulen
  • Naturschutzverbände
  • Konzeption von Führungen zur Wildnisentwicklung

„Wir wollen das Wildnisentwicklungsgebiet der Öffentlichkeit unter Vermeidung jeglicher Störungen zugänglich machen, damit sich die Bürgerinnen und Bürger ein Bild davon machen können, wie sich Wälder unter ungestörten Bedingungen ohne menschliche Steuerung standortgerecht und naturnah entwickeln“, erklärt Bürgermeister Dimitrios Axourgos.

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