Die Nester des Eichenprozessionsspinners werden nach und nach abgesaugt. © Privat
Eichenprozessionsspinner

Nur in Schutzanzug: Stadt Schwerte geht gegen gefährliche Raupen vor

Raupen hatten die Eiche befallen und stellten ein gesundheitliches Risiko für die Menschen dar. Nun wurde das Nest des Eichenprozessionsspinners abgesaugt – wie derzeit überall in der Stadt.

Die Ostbergerstraße kann nun endlich wieder frei durchquert werden. Eichenprozessionsspinner hatten die einzige Eiche zwischen den angepflanzten Bäumen an der Allee befallen. Am Montagmorgen (28.6.) um 7 Uhr wurden sie erfolgreich entfernt.

Während Raupen normalerweise eher harmlos sind, haben es die Raupen des Eichenprozessionsspinners beziehungsweise ihre Härchen in sich. Mit dem Abschießen ihrer winzigen Brennhaare können sie nämlich heftige allergische Reaktionen, wie eine Dermatitis, auslösen.

Erfolgreiche Baumpflegearbeiten

Bereits seit einigen Tagen war der mächtige Baum an der Ostbergerstraße abgesperrt und mit einem Schild „Vorsicht! Eichenprozessionsspinner!“ gekennzeichnet gewesen. Die Stadt hatte für Montag (28.8.) Baumpflegearbeiten angekündigt, um die Tiere ordnungsgemäß entfernen zu lassen.

Am Montagmorgen in der Früh kamen die Mitarbeiter des Baubetriebshofes. Eichenprozessionsspinner werden in der Regel abgesaugt, mit der Hand entfernt oder durch chemische Stoffe bekämpft. Zusätzlich müssen die Mitarbeiter spezielle Anzüge tragen. Um alle Raupen erfolgreich zu entfernen, kamen die Mitarbeiter mit großem Geschütz. Die Nester mit samt den Raupen wurden abgesaugt.

Das wird nach und nach bei allen befallenen Bäumen geschehen.

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