In der Bahnhof-Apotheke gibt es jetzt Brillen im stilvollen Ambiente

mlzEinkaufen in Schwerte

Als die Bahnhof-Apotheke zum Jahresende schloss, stand schon ein Nachmieter bereit. Optiker Büttner wollte sich in dem Ladenlokal vergrößern. Es ist erstaunlich, wie er Räume verändert hat.

Schwerte

, 12.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dafür braucht man keine Brille. Unübersehbar beherrscht das zwei mal drei Meter große Leuchtbild den hinteren Bereich der Geschäftsräume. Ihre rotblonde Mähne in den isländischen Wind haltend, posiert eine unbekannte Schöne vor den mächtigen Basaltaufbrüchen bei dem Ort Reynisfjara. Der frühere Ruhr-Nachrichten-Fotograf Oskar Neubauer setzte sie mit seinem Blick für den besonderen Moment in Szene - und damit gleichzeitig das i-Tüpfelchen auf die neuen Verkaufsräume von Optik Büttner in der früheren Bahnhof-Apotheke.

Industriestil-Mobiliar prägt die Innengestaltung

Eigentlich ist Augenoptikermeister Siegfried Büttner nur ein wenig diagonal über die Straße umgezogen - von der Bahnhofstraße 19a, wo er fast 40 Jahre zu finden war, zur Bahnhofstraße 28. Doch für die Weiterentwicklung seines Betriebs bedeuten die paar Schritte einen Meilenstein. Und das nicht nur, weil sich die Geschäftsfläche von 140 auf 250 Quadratmeter vergrößert hat. Auch die Innengestaltung setzt mit ihrem Industriestil-Mobiliar außergewöhnliche Akzente.

Den hinteren Bereich des Augenoptik-Geschäfts von Siegfried Büttner prägt ein zwei mal drei Meter großes Leuchtbild der Basaltformationen von Reynisfjara in Island, das der frühere Ruhr-Nachrichten-Fotograf Oskar Neubauer bei einer Reise im Jahre 2019 aufgenommen hat.

Den hinteren Bereich des Augenoptik-Geschäfts von Siegfried Büttner prägt ein zwei mal drei Meter großes Leuchtbild der Basaltformationen von Reynisfjara in Island, das der frühere Ruhr-Nachrichten-Fotograf Oskar Neubauer bei einer Reise im Jahre 2019 aufgenommen hat. © Reinhard Schmitz

Davon können sich die Kunden überzeugen, wenn Optik Büttner am neuen Standort am Dienstag, 12. Mai, um 9 Uhr eröffnet wird. Dann verschwinden auch die Plastikplanen, die den Durchblick an den Schaufensterfronten und im Eingangsbereich während der Umbauphase verhinderten.

Empfangstresen verrät sein Vorleben in der Apotheke nicht

Das Innere der früheren Bahnhof-Apotheke ist nicht mehr wiederzuerkennen. Durch das Entkernen aller trennenden Elemente ist ein großzügiger Verkaufsraum entstanden. Verkürzt und völlig umgearbeitet geblieben ist nur ein Teil des ehemaligen Verkaufstresen, der jetzt als Empfang dient. Doch das bemerkt nur der, der von Siegfried Büttner in das Vorleben des Möbelstücks eingeweiht wird. Ansonsten fügt es sich wie eine Einheit ein in das frische Farbkonzept, das geprägt ist von Schwarz, Grau und Barolo - einem Rot-Ton, dem ein italienischer Rotwein seinen Namen gab. Licht spenden Industriestil-Leuchten in poliertem Aluminium. In passender Optik glänzen unter anderem die Böcke unter dem Glastisch, die Blumenständer und Spiegel.

In die Räume der früheren Bahnhof-Apotheke umgezogen ist Optik Büttner. Bei der Eröffnung am Dienstag, 12. Mai, verschwinden die Plastikplanen, die Schaufenster und Eingangsbereich während der Umbauphase verdeckten.

In die Räume der früheren Bahnhof-Apotheke umgezogen ist Optik Büttner. Bei der Eröffnung am Dienstag, 12. Mai, verschwinden die Plastikplanen, die Schaufenster und Eingangsbereich während der Umbauphase verdeckten. © Reinhard Schmitz

Im Anschluss an den Verkaufsraum gibt es zwei separate Räume für Augen-Untersuchungen und die Anpassung von Kontaktlinsen sowie ein kleines Büro und die Werkstatt zum Schleifen der Brillengläser. Im Durchgang dorthin macht sich noch ein zweites ehemaliges Apotheken-Utensil nützlich. Ein Medikamenten-Regal mit seinen bestimmt einen Meter tiefen Schubladen dient jetzt als Lager für die rund 3500 verschiedenen Brillen, die Siegfried Büttner für seine Kunden bereithält. Seinen alten Laden hatte er seit vergangenem Mittwoch (6. Mai) für den Umzug geschlossen. Am neuen Standort ist er jetzt wieder von 9 bis 18 Uhr für seine Kunden da.

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