Pastor Benno Marker und Pfarrer Uwe Schulte: Fasten ist nicht nur Verzicht

SCHWERTE Kaffee steht auf dem Tisch. Daneben eine Schale Süßigkeiten. Der Katholik Benno Marker und der Protestant Uwe Schulte greifen daran vorbei – zum Mineralwasser. RN-Mitarbeiter Tilman Abegg sprach mit den beiden über das Fasten.

von Von Tilman Abegg

, 10.03.2009, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pastor Benno Marker und Pfarrer Uwe Schulte: Fasten ist nicht nur Verzicht

Pastor Benno Marker und Pfarrer Uwe Schulte im Interview über das Fasten.

Süßigkeiten haben mit kirchlichem Fasten, mit der Vorbereitung auf Ostern, aber auch wenig zu tun.

Gewinnen durch Verzichten. Beispiel Essen: Indem man den Hunger nicht sofort stillt, sondern zulässt, öffnet man sich. Für seine Süchte und Sehnsüchte.

Spannend ist, dass man offen wird für Neues. Auch für Gott. Es geht ja nicht nur ums Essen. Die anderen zwei Blöcke sind Beten und Almosen, also Spenden.

Eigentlich heißt es Passionszeit. Die wird gerade von vielen Menschen wiederentdeckt. Zum Beispiel die Aktion "Sieben Wochen ohne Zaudern", wie sie in diesem Jahr heißt. Also Mut für Entscheidungen finden, sich nicht zubauen, und sei es durch eine Fettschicht.

Unsere Fastenordnung betrifft die Zeit zwischen Aschermittwoch und Karfreitag...

...die sich an den 40 Tagen der biblischen Geschichte orientiert.

Ein wichtiger Termin in unserer Gemeinde ist das Fastenessen am 22. März. Wir treffen uns dann im Pfarrheim St. Petrus zu einem einfachen Essen. Das komplette Interview lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Ruhr Nachrichten.

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