Pendler werden allein gelassen - aber nicht bei uns

Sperrung des Bahnhofs

Zugausfälle, Verspätungen, fehlende Information: Die Sperrung des Schwerter Bahnhofs hat am Montagmorgen bei Pendlern für Ärger gesorgt. Viele stiegen am Ende notgedrungen aufs Auto um. Bei uns können Sie Mitfahrer oder freie Plätze suchen.

SCHWERTE

von Von Anne Petersohn

, 18.04.2011, 09:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heute Morgen gab es keine Informationen über Zugausfälle oder Verspätungen für Pendler, die am Bahnhof Schwerte standen und zur Arbeit fahren wollten.

Heute Morgen gab es keine Informationen über Zugausfälle oder Verspätungen für Pendler, die am Bahnhof Schwerte standen und zur Arbeit fahren wollten.

Nur wer ein Handy hatte, konnte sich über den aktuellen Stand der Dinge informieren – im Internet oder über Bekannte, die an anderen Bahnhöfen auf den selben Zug warteten. „Das werde ich mir nicht noch einmal antun“, erklärte Silvia Roßbach.Über 20 Minuten hatte die Bankkauffrau am Bahnsteig gewartet, zwischendurch bereits Kollegen über ihre Verspätung informiert. Durch eine andere Pendlerin erfuhr sie dann, dass ihr Zug nach Hamm nicht kommen würde. „Dass man nicht informiert wird, geht einfach gar nicht“, so Silvia Roßbach.

Die Schwerterin rief ihren Mann an, der brachte das Auto zum Bahnhof. Gemeinsam mit weiteren Pendlern trat Silvia Roßbach schließlich den Weg nach Hamm an – eine von vielen Fahrgemeinschaften, die an diesem Morgen aus der Not heraus entstanden.

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