Polizei ermittelt: Feuerteufel zündete Laube und Hühnerstall in Schwerte-Ost an

mlzGroßbrände in Schwerte

Ein Gutachter hat die Ruine des ausgebrannten Einfamilienhauses in Westhofen untersucht. Jetzt sollen die Beteiligten erneut vernommen werden. In Schwerte-Ost ist der Experte schon weiter.

Schwerte

, 04.08.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es muss ein Feuerteufel gewesen sein, der die Gartenidylle von Paul Benning in Schwerte-Ost in der Nacht zu Montag in Schutt und Asche gelegt hat. „Es deutet alles auf Brandstiftung hin“, erklärt Polizei-Pressesprecherin Vera Howanietz(Unna), nachdem ein Sachverständiger am Donnerstag zu der Kleingartenanlage der Bahn-Landwirtschaft Am Hohlen Wege gefahren war, um die verkohlten Reste von Laube und Kleintierstall zu untersuchen. Vor der Tat seien die Stallungen geöffnet worden, in denen Kaninchen und Hühner gezüchtet wurden. Danach seien die Gebäude „in irgendeiner Form angezündet“ worden. Ob ein Brandbeschleuniger benutzt wurde, kann die Polizei nicht sagen. Auch einen konkreten Tatverdacht haben die Beamten derzeit nicht.

Beteiligte vom Föhrenweg werden nochmal vernommen

Noch schwieriger gestalten sich die Ermittlungen zu dem Großbrand am Föhrenweg in Westhofen, wo am Wochenende zuvor ein Einfamilienhaus komplett zerstört worden war.

Polizei ermittelt: Feuerteufel zündete Laube und Hühnerstall in Schwerte-Ost an

© Reinhard Schmitz

„Die Ursache ist immer noch nicht ermittelt“, sagt Vera Howanietz. Unter größter Vorsicht hatte ein Sachverständiger zwar das einsturzgefährdete Objekt unter die Lupe genommen. Aber das Problem bei der Spurensuche sei der hohe Zerstörungsgrad. In der Hoffnung auf weitere Erkenntnisse sollen deshalb alle Beteiligten noch einmal zur Sache vernommen werden.

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