Ferienwochenende

Polizei-Kontrollen: Überladene, zu schnelle und ungesicherte Fahrzeuge

Die Dortmunder Polizei hat, pünktlich zum Ferien-Beginn, den Güter- und Ferienreiseverkehr kontrolliert. Obwohl der große Andrang dabei noch ausblieb, wurden mehrere Verstöße festgehalten.
Auf der A2 kontrollierte die Polizei ein Wohnanhänger mit Überladung. © picture alliance/dpa

Am vergangenen Wochenende (2.-4.7.) hat die Dortmunder Polizei verstärkt Kontrollen am Güter- und Ferienreiseverkehr ausgeübt. Laut Informationen der Polizei blieb der große Reiseverkehr – am Montag (5.7.) ist NRW in die Sommerferien gestartet – dabei noch aus.

Dennoch wurden gleich mehrere Verstöße festgestellt. Am Freitag (2.7.) wurden in Lichtendorf-Süd zwischen 13 und 21 Uhr rund 150 Fahrzeuge kontrolliert. In dem Zeitraum wurden 78 Ordnungswidrigkeiten angezeigt, 20 Verwarngelder aufgenommen und sechs Strafanzeigen gestellt. Eine zusätzlich eingesetzte Radarmessanlage nahm 580 Geschwindigkeitsverstöße wahr.

Auch zwei Lkws wurden angehalten: Der eine hatte seine Ladung nicht gesichert, der andere war überladen. Letzteres war auch bei mehreren Wohnmobilen der Fall, so die Polizei. Hier konnte jedoch der Wassertank abgelassen werden.

Ein weiterer Fahrer gab direkt beim Vorfahren zur Kontrollstelle zu, keine Fahrerlaubnis zu haben.

Betäubungsmittel, ungesicherte Ladung, keine Gurte

Es gab zudem drei Fälle, in denen mitfahrende Kinder nicht vernünftig gesichert waren. In einem Fall kauften die Eltern direkt eine Sitzerhöhung an der nächsten Raststätte – ein anderer Haushalt zeigte sich dagegen uneinsichtig, die Polizei untersagte die Weiterfahrt daher.

Am Samstagmorgen (3.7.) wurde der Güter- und Ferienreiseverkehr an der A44 (Rastanlage Hellweg) überprüft. Es wurden über 50 Fahrzeuge kontrolliert. In sechs Fällen wurde gegen die Gurtpflicht verstoßen. Genauso viele Fahrer hatten ein Handy am Steuer, vier führten mangelhaft gesicherte Ladung mit sich.

Ein Fahrer wurde positiv auf Betäubungsmittel getestet. Über 200 Verstöße dokumentierte die Polizei dabei bei einer Abstandsmessung.

Wohnmobile waren auch am Samstag oft zu schwer unterwegs, verstießen zusätzlich häufig gegen das Überholverbot und überschritten die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

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