Rat der Stadt Schwerte positioniert sich gegen Fremdenhass: Das sind die Beweggründe

Extremismus

Das Problem ist nicht erst seit dem Mord am hessischen Regierungspräsidenten Lübke bekannt: Extremistisch motivierte Gewalt. Der Rat der Stadt Schwerte positioniert sich nun ausdrücklich.

Schwerte

, 18.07.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rat der Stadt Schwerte positioniert sich gegen Fremdenhass: Das sind die Beweggründe

© Foto: Bernd Paulitschke

Der Rat der Stadt Schwerte positioniert sich mit aller Entschiedenheit gegen jegliche Form von Extremismus und Fremdenfeindlichkeit. Das wurde in der Aula des FBG am 10. Juli im öffentlichen Teil der Ratssitzung einstimmig beschlossen.

Überdies werde der Rat offen gegen Antisemitusmus einstehen und sich „zu Vielfalt, Toleranz, Offenheit, Religionsfreiheit und Demokratie“ bekennen.

Beschlussvorlage kommt von allen Fraktionen und fraktionslosem Ratsmitglied

Vorrangegangen war eine Beschlussvorlage der Fraktionen von CDU, SPD, Grünen, der WfS, der Linkspartei und der fraktionslosen Ratsfrau Renate Goeke (FDP).

Ausgrenzung und Diskriminierung würden keinen Platz in der Mitte der Gesellschaft haben, so die Ratspolitiker. „In unserer Stadt wird Vielfalt als Chance begriffen“, heißt es in der Beschlussvorlage weiter.

Sensibilisierung auch in der Jugend- und Sozialarbeit

Wichtig sei auch die Sensibilisierung von Jugendlichen für Demokratieverständnis und friedliches Miteinander: „Der Rat der Stadt Schwerte unterstützt mit Nachdruck präventive Angebote in Schulen und Einrichtungen, sowie im Bereich der Jugend- und Sozialarbeit.“

Desweiteren werden die Bürger der Stadt vom Rat dazu aufgerufen „mit friedlichen Mitteln Haltung gegen Extremismus“ zu zeigen.

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