Ratsausschüsse radikal reduzieren

Stirnberg fordert

Immer wieder dieselben Themen. Immer wieder dieselben Argumente. Im Fachausschuss, im Hauptausschuss, im Rat. Schluss mit der Doppelt- und Dreifachberatung, sagt Ex-Ratsherr Ulrich Stirnberg. Und fordert eine radikale Reduzierung der Ratsausschüsse.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz

, 27.04.2011, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ex-Ratsherr Ulrich Stirnberg fordert eine radikale Reduzierung der Ratsausschüsse.

Ex-Ratsherr Ulrich Stirnberg fordert eine radikale Reduzierung der Ratsausschüsse.

Deshalb formulierte Stirnberg seinen Bürgerantrag für den Ausschuss für Bürgerbeschwerden und Bürgeranregungen. Dieser soll demnach gestrichen werden, um Anträge direkt im Rat zu behandeln. Ersatzlos entfallen sollen auch der Ausschuss für Schule, Sport und Infrastruktur sowie der Ausschuss für Demografie, Stadtplanung und Umwelt. Mit konzentrierten Aufgaben bleiben ein Haupt-, ein Wirtschafts- und ein Jugendhilfeausschuss, unangetastet der Rechnungsprüfungs-, Wahl- und Wahlprüfungsausschuss. Weil weniger Ausschüsse auch weniger Sitzungen bedeuten, rechnet Stirnberg mit Kosten-Reduzierungen: „Ich komme auf eine gute fünfstellige Summe, die eingespart werden könnte.“ Dass die Ratssitzungen sich durch die zusätzlichen Aufgaben noch mehr in die Länge ziehen müssen, glaubt er indes nicht: „Wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert, ist das effektiv in der halben Zeit zu machen.“

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