RN-Reporter berichtet über das Urlaubsland Indien

Hilfseinsatz in Adimali

SCHWERTE/ADIMALI Zwei Wochen war RN-Reporter Oskar Neubauer in Adimali. Er begleitete ein Ärzteteam von Interplast, das in Südindien bedürftige Patienten operierte. Hier berichtet er über das Urlaubsland Indien.

von Von Oskar Neubauer

, 11.11.2009, 13:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das tägliche Leben findet hauptsächlich im Freien statt.

Das tägliche Leben findet hauptsächlich im Freien statt.

Ghandi hat das Bundesland Kerala einmal als gutes Beispiel für das gesamte Indien bezeichnet. Eine Traumlandschaft mit einmaliger Schönheit. Berge, die es mit vielen Alpengipfeln aufnehmen können oder auch Traumstrände am indischen Ozean, die sich nicht hinter der Südsee verstecken müssen.Eingerahmt von hohen Bergen Die Fahrt ins 1000 Meter hoch gelegene Adimali ist schon ein erster Höhepunkt der Reise. Vorbei an mehrere hundert Meter hohen Wasserfällen, durch Kokosnuss- Plantagen windet sich die Straße durch die Berge Keralas. Adimali selbst liegt eingerahmt von hohen Bergen in einem Hochtal. Große Ausbreitung war nicht möglich. Also tummeln sich die 50.000 Adimalis auf engstem Raum. Entsprechend intensiv ist auch das tägliche Leben, das hauptsächlich im Freien statt findet.Fantastisches Panorama Viele Europäer suchen Erholung in privaten Lodges, die dann meistens etwas außerhalb an den Berg geschmiegt auf ein fantastisches Panorama blicken. Wenn das strapazierte Wort von der baumelnden Seele einen Sinn findet, dann hier im Herzen Keralas, dem kleinsten und auch südlichsten Bundesland Indiens. Freunde des Lebens im Einklang mit der Natur finden hier reichlich Möglichkeiten Yoga, Ayurveda und Selbstfindungstechniken zu erlernen. Wer es einfacher mag, nimmt die Bergschuhe, einen kleinen Rucksack und findet sich selbst auf den unzähligen Wandertouren durch das Gebirge. Picknickmöglichkeiten gibt es einfach überall an den großen Wegkreuzungen. Hausboote mit Schlafraum und Küche Nicht nur für Freunde einer gepflegten Bootsfahrt ist ein Besuch der Backwaters ein Muss. Stimmungsvolle Hausboote, komplett ausgestattet mit Schlafraum und Küche, gestatten sie eine Bootsfahrt der besonderen Arte. Vorbei an Reisfeldern, gemütlichen Dörfern und Prunkbauten aus der englischen Zeit nimmt die Fahrt einfach kein Ende. Also, Schwerter auf nach Adimali. Eine interessantere Gelegenheit der Spendenkontrolle gibt es nicht und so nebenbei die Geheimnisse Südindiens zu erforschen, einfach wunderbar.

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