Ruhr-Akademie "pimpt" ihre Bobbycars

SCHWERTE Saskia Kaiser liebt Pflanzen. Da war die Frage, mit welchen Utensilien sie ihr Bobbycar "aufbrezeln" würde, schnell geklärt. Eine Säge, jede Menge Moos, Gras, ein buntes Blumenmeer. Was dabei herauskam, konnten die Besucher des Tags der offenen Tür an der Ruhrakademie bestaunen.

von Von Diana Armatage

, 13.07.2008, 16:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

 Und Saskia Kaisers Idee zog die Blicke der Besucher auf sich. Doch auch die anderen Studierenden hatten sich zum Motto "Pimp my Bobbycar" Außergewöhnliches einfallen lassen. Neben der VIP-Limousine fand vor allem ein mit Zigaretten-Stummeln komplett beklebtes Bobbycar Beachtung.

"Bis gestern Nacht um drei Uhr habe ich mit Heißkleber die letzten Kippen befestigt", erzählt Studentin Phoebe Draeger. Etwa vierzig Stunden habe sie damit zugebracht, selbst Zigaretten zu rauchen, weggeworfene Stummel in irgendwelchen Aschenbechern zu suchen und alles auf das Bobbycar aufzubringen.

"Den Aufwand habe ich ein bisschen unterschätzt", räumt sie ein. Gelohnt haben dürfte er sich aber, sind beim Tag der offenen Tür doch regelmäßig nicht nur Studierwillige, sondern vor allem auch Agenturen als potenzielle spätere Arbeitgeber eingeladen.

"Diese Veranstaltung ist eine Bühne für die Studenten, die hier ihre Arbeiten präsentieren", betont Thomas Wenk, Leiter der Studienorganisation und schätzt: "So viele Gäste wie heute hatten wir noch nie, das liegt sicher an der hohen Qualität unserer Absolventen."

Denn die, so verrät Wenk, haben schon mehrfach Designpreise an Land gezogen. "Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass die Arbeiten unserer etwa 300 Studenten ernst zu nehmenden Charakter haben."

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