Rund 70.000 Besucher im Schwerter Elsebad

Saison-Bilanz

Trotz eines durchwachsenden Sommers, zieht das Schwerter Elsebad eine positive Bilanz. Die warmen Tage zum Saison-Ende helfen die geringe Anzahl verkaufter Saisonkarten auszugleichen. Für die notwendigen Reparaturen und auch die ein oder andere Vision gibt es zudem eine weitere Finanzspritze.

ERGSTE

06.09.2016, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rund 70.000 Menschen haben 2016 das Elsebad in Ergste besucht.

Rund 70.000 Menschen haben 2016 das Elsebad in Ergste besucht.

Beruhigende Zahlen vermeldeten die Verantwortlichen des Bürgerbades Elsetal. „Die 70-Tausend-Besucher-Marke werden wir noch knacken“, freut sich Thomas Wild vom Team Elsebad trotz eines eher durchwachsenden Sommers.

Da der Verkauf von Saisonkarten bei rund 1200 stagniert, freuen sich die Elsetaler, dass der Einzelkartenverkauf in den letzten Wochen mit hochsommerlichen Temperaturen hilft, das Finanzloch zu schließen.

Jetzt lesen

Planungssicherheit trotz mäßiger Saison

Immerhin wollen die Helferinnen und Helfer auch in den kommenden Wintermonaten über 1000 Arbeitsstunden und 20.000 Euro in notwendige Reparaturen und Investitionen stecken. Für Planungssicherheit sorgt auch die Finanzspritze der Stadt Schwerte, die in diesem Jahr den jährlichen Betriebskostenzuschuss auf 60.000 Euro angehoben hat.

„Ich bin dem Rat der Stadt Schwerte dankbar, dass er meinem Vorschlag gefolgt ist, den Betriebskostenzuschuss von 52.000 Euro um 8.000 Euro zu erhöhen“, betont Bürgermeister Heinrich Böckelühr. So habe das Elsebad Planungssicherheit, auch bei einer mäßigen Saison.

Jetzt lesen

Ehrenamtliche Helfer sorgen für Verlässlichkeit

Der Verwaltungsvorstand freut sich auch, dass über 130 ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer den Badbetrieb von April bis September gewährleisten. In diesem Jahr haben zudem vier ehrenamtliche Rettungsschwimmer den hauptamtlichen Schwimmmeister bei seinen Aufgaben unterstützt.

„Kommunen in der Region schließen ihre Bäder, wenn das Wetter nicht mitspielt. Im Elsebad ist auch an dieser Stelle Verlässlichkeit“, sagt der Bürgermeister, und hat dabei nicht nur die über 100 regelmäßigen Frühschwimmer im Blick, die bereits ab 5.30 Uhr am Morgen im Elsebad ihre Runden drehen.

Neuerungen für die nächsten Jahre geplant

Neben dem Erhalt des Bades denken die Verantwortlichen auch über Neuerungen nach. Zu den Visionen für die nächsten Jahre gehöre eine Erweiterung des „Spieldorfes Argeste“ im Bereich der ehemaligen „Knutschwiese“ sowie der Bau eines 3-Meter-Sprungturmes.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt