Runde für Runde bis zum Hospizlauf-Rekord

SCHWERTE Mit Buggy, Kinderfahrrad, Nordic Walking-Stöcken oder per pedes stellten Teilnehmer aus ganz Schwerte ihre Muskelkraft gestern wieder in den Dienst des guten Zwecks.

von Von Diana Armatage

, 16.09.2007, 19:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Und los geht?s. Neubauer</p>

<p>Und los geht?s. Neubauer</p>

Beim 5. Hospizlauf "erschwitzten" sie einen Spendenbeitrag für die Einrichtung am Alten Dortmunder Weg, die sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein angenehmes Dasein ermöglichen möchte.

Ob öffentliche Einrichtungen, Familien, Vereine oder Mitarbeiterteams: alle waren dem Aufruf "Werden Sie aktiv" gefolgt und kämpften zwischen Bahnhofstraße, Postplatz und Rathausstraße erfolgreich gegen den inneren Schweinehund, die fast sommerlichen Temperaturen und die verlockenden Düfte an, die mit selbst gebackenem Kuchen, würzigem Grillfleisch und - natürlich passend zum Pannekaukenfest - herzhaften Reibekuchen-Variationen in der Luft lagen.

Erfrischungsgetränke

"Das ist kein Problem, davon werde ich mir nach dem Lauf etwas gönnen", zeigte sich Hobbysportler Günter (43) aus Villigst tapfer und griff stattdessen lieber auf die am Straßenrand angebotenen Erfrischungsgetränke zurück.Erstmalig war die fünfte Auflage des Schwerter Hospizlaufes in diesem Jahr in das Pannekaukenfest und den verkaufsoffenen Sonntag eingebunden. "Angeblich wollte man mit uns zusammenarbeiten, weil wir immer gutes Wetter haben", schmunzelte Hospizlauf-Cheforganisatorin Gabi Bernhardt. Eine Fortsetzung der Kooperation in den nächsten Jahren ist daher wahrscheinlich, denn auch gestern war Petrus dem bürgerlichen Engagement fürs Schwerter Hospiz wieder wohl gesonnen.

"Wir sind die Größten"

Unter den 250 Läufern, die für unsere Zeitung mit dem legendären "Wir sind die Größten und aus Schwerte"-T-Shirt an den Start gingen, waren auch Josef Knostmann, Ehefrau Silvia, der zehnjährige Sohn Jan sowie Jan-Dirk Hidding und Sandra Engelburg. Zwar seien sie nicht sonderlich trainiert, so Silvia Knostmann, "aber das ist ja schließlich für einen guten Zweck und macht Spaß." 950 Urkunden hatte Helmut Bernhardt vorbereitet. Die waren schon mittags um 15 Uhr vergriffen. Deutlich mehr als 1000 Läufer waren für das Hospiz am Start. Rekord.

 

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