Elsebad

Runder Tisch: Elsebad in Schwerte soll gegen Hochwasser geschützt werden

Um das Elsebad künftig vor Hochwasser zu schützen, will die Stadt Schwerte geeignete Maßnahmen ergreifen. Ein Runder Tisch zum Thema wird noch in diesem Monat ein erster Schritt sein.
Braune Brühe anstelle von klarem Wasser: Nach Sturmtief „Bernd“ war das beliebte Bad überschwemmt worden. Wie kann man das Bad künftig schützen? © Vanessa Trinkwald (A)

Auf einen Runden Tisch in Sachen Hochwasserschutz für das Elsebad verständigten sich Bürgermeister Dimitrios Axourgos sowie Vorstand und Förderverein des Bürgerbades beim traditionellen Jahresbesuch des Verwaltungsvorstandes der Stadt Schwerte im Elsebad.

Im Juli war der Elsebach nach starken und anhaltenden Regenfällen weit über seine Ufer getreten und hatte das Elsebad überspült – schon zum zweiten Mal nach dem Hochwasser im Jahr 2010. Damals wie heute konnten notwendige Reparaturmaßnahmen auch deshalb gestemmt werden, weil die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung riesig war.

„Unglaublich breite Unterstützung“

„In der unglaublich breiten Unterstützung steckt natürlich auch die Erwartung, dass das Elsebad im nächsten Jahr endlich wieder als Sport- und Freizeitstätte uneingeschränkt zur Verfügung steht“, sagte Thomas Wild, Vorsitzender des Fördervereins.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos und der Verwaltungsvorstand teilen diese Ansicht und sehen die Notwendigkeit des schnellen Handelns unter Beteiligung aller Elsebach-Anlieger, der Stadtentwässerung und des für die Belange von Gewässern zuständigen Kreises Unna. Die für den Planungsprozess erforderlichen Schritte müssten durchlaufen werden, erklärte das Stadtoberhaupt.

Kurze Saison wegen Corona hat Probleme verschärft

Verschärft wurde die Situation des Elsebades durch die Corona-Pandemie. So konnte die Saison erst am 29. Mai eingeläutet werden. Nur sechs Wochen später kam der große Regen, der das Elsebad nach einer verheerenden Bestandsaufnahme aller Schäden dazu zwang, das Bad zu schließen und die Saison zu beenden.

Das führte zu erheblichen Einnahmeverlusten. Mit der hohen Spendenbereitschaft, Versicherungsleistungen, Corona-Hilfen und dem jährlichen Zuschuss der Stadt Schwerte über 60.000 Euro ist man im Elsebad aber überzeugt, die schwierige Situation stemmen zu können.

Als Lichtblick wertete das Elsebad neben dem Kinokarren die gelungene Familien-Olympiade, die die Stadt Schwerte im Zusammenspiel mit dem Elsebad, Vereinen und Jugendfeuerwehr auf der großen Liegewiese auf die Beine gestellt hatte. Diese Veranstaltung für ungefähr 500 kleine und große Gäste soll es auch in Zukunft wieder geben.

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