Sackgasse an der Heidestraße ist keine Lösung

Beschwerdeausschuss

Die Durchfahrt zwischen Heidestraße und B236 zu verbieten, ist für die politische Mehrheit im Beschwerdeausschuss keine Lösung. Dennoch wolle man alles Übrige versuchen, um den Verkehr auf die K10n umzuleiten.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 15.11.2012, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einige Anwohner möchten, dass die Heidestraße in Richtung B236 zur Sackgasse wird. Doch zunächst sollen andere Lösungen getestet werden.

Einige Anwohner möchten, dass die Heidestraße in Richtung B236 zur Sackgasse wird. Doch zunächst sollen andere Lösungen getestet werden.

 Doch schon die Ausgangssituation ist strittig: Während betroffene Anwohner von einer geringen Entlastung der Heidestraße durch die K10n sprechen, sieht die Stadtverwaltung das anders. Laut einer Verkehrszählung sei der PKW-Verkehr seit der Eröffnung um bis zu 13 Prozent zurück gegangen, der LKW-Verkehr sogar um die Hälfte, so Siegfried Kuhn, vom zuständigen Bereich der Stadt. Er sieht damit die Ziele der K10n erreicht. Das kam bei Anwohnern und Politikern nicht gut an. „Das Problem ist doch, dass der Verkehr nicht zur K10n geführt wird“, so Eckehard Weist (WfS). Er hatte damit die Mehrheit auf seiner Seite, allerdings nicht bei der Forderung, die Heidestraße abzubinden.

Auf Anregung der SPD einigte man sich letztlich darauf, erst alle Möglichkeiten an Verkehrsbeschilderung und auszuschöpfen und die Ampelphasen neu zu takten. Im April sollen die Ergebnisse dann erneut im Ausschuss diskutiert werden.  

Lesen Sie jetzt